Dorfgeschichte

Arlesheim im 20. Jahrhundert online

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Billeteur, Arlesheim 1950, Bildquelle www.arlesheim20.ch

"Die Geschichte besteht aus vielen ganz kleinen Geschichten". Diesem Motto folgend geht am 19. November 2009 die interaktive Website zum Buch "Arlesheim im 20. Jahrhundert. Geschichten und Gesichter", welches zum 40-jährigen Jubiläum der Säulizunft erschienen ist, online: Eine Hommage - ein Panoptikum, wie der Initiant Jürg Seiberth schreibt - an das Arlesheim des 20. Jahrhunderts ohne Anspruch auf Objektivität und Vollständigkeit.

Das Publikum kann die Geschichten aus dem 20. Jahrhundert nicht nur kommentieren, ergänzen oder korrigieren, sondern auch neue hinzufügen. www.arlesheim20.ch soll ein Ort werden, wo Arlesheim erzählt, wo sich Arlesheim erinnert und wo man viel über Arlesheim erfahren kann. Das Buch der Säulizunft ist so gesehen nicht ein Schlusspunkt sondern der Beginn eines Prozesses, wünscht sich Seiberth.

Das Buch der Säulizunft wird am Sonntag, 22. November 2009, ab 14 Uhr im Ortsmuseum Trotte vorgestellt: 15 Uhr Filmvorführung, 16 Uhr Lesung der Redaktoren, 17 Uhr Abschlussapéro mit offener Gesprächsrunde.

Nach Pruntrut und Eichstätt: Eberstein in Arlesheim

Am Sonntag, 20. September 2009, findet um 17 Uhr die Vernissage zur Ausstellung Christian Franz von Eberstein (1719 - 1797): Domherr in Arlesheim, Gelehrter - Sammler - Bücherfreund in der Trotte statt.

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"Gebiss eines sehr kleinen Hais". Aus Ebersteins Naturalienkabinett: Eberstein baute nebst seiner reichen Bibliothek auch eine kleine Kunstsammlung und ein Naturalienkabinett auf. Bildquelle

Mehr zur Ausstellung:

100 Jahre Arlesheim in Text und Bild

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Badhof, Ausfahrt Kapelle Müller

Ende November erscheint "Hundert Jahre Arlesheim" (Arbeitstitel) mit Geschichten und Bildern aus dem Arlesheim des 20. Jahrhunderts. Herausgeberin ist die Säulizunft.

Das Buch kann ab dem 1.12.2009 zu Fr. 39.-- in der Buchhandlung Nische bezogen werden.

Bildband über Arlesheim im 20. Jahrhundert geplant

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Arlesheim, alter Postplatz, ca. 1975

Die Säulizunft plant ein Buch mit Fotografien über das Leben in Arlesheim im 20. Jahrhundert. Im Wochenblatt vom 16. April 2009 wird die Arleser Bevölkerung um Zusendung entsprechenden Bildmaterials gebeten. Zusätzlich zum Fotobuch soll ein elektronisches Bildarchiv der Gemeinde entstehen.

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Arlesheim, Ermitagestrasse, Schuhandlung Leuthardt (heute: Standort Coop), ca. 1975

Bilder einsenden an:
Druckerei Bloch, "Buch Arlesheim", Talstrasse 40, 4144 Arlesheim

Es gibt ihn, den Arlesheimer See!

In der Gemeinde Arlesheim gibt es keinen "Arlesheimer See"; der Bericht des Wanderers vom 1. April war unschwer als Aprilscherz zu erkennen. Aber es gibt ihn, den Arlesheimer See! Wie beschrieben ist er als Naturschutzgebiet für die Öffentlichkeit gesperrt; er ist vor allem für die überwinternden Vögel von grosser Bedeutung - die Beschreibung des Sees und seiner Flora und Fauna entspricht den Tatsachen und ist kein Aprilscherz. Westlich grenzt der Arlesheimer Wald an den Arlesheimer See.

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Ein Silberreiher am Arlesheimer See

Der Arlesheimer See liegt in Baden-Württemberg, in Freiburg, Stadtteil Tiengen, und ist nach unserer Gemeinde benannt. Das 23 Hektar grosse Gebiet des Arlesheimer Waldes und des Arlesheimer Sees in Tiengen war viele Jahrhunderte lang im Besitz des Basler Domkapitels. Die Namensgebung von Wald und See erfolgte in Erinnerung an die geschichtlichen Beziehungen zwischen Tiengen und des seit 1678 in Arlesheim ansässigen Basler Domkapitels. Das Domkapitel hatte zudem bis 1806 das Patronat über die Tiengener Dorfkirche inne.

Der Arlesheimer See entstand im Zuge des Autobahnbaus Karlsruhe – Basel Anfang der 1960er Jahre: zur Deckung des enormen Bedarfs wurde entlang der Trasse Kies entnommen, dabei entstanden die heutigen Baggerseen. 1966 wurde der Bereich „Arlesheimer See“, initiiert durch die Aktivitäten des damaligen Bundes für Vogelschutz, als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Ida Kramer, Posamenterin

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Ida Kramer, Copyright und Bildquelle: Theater ex/ex

Anhand der fiktiven Figur der Ida Kramer, Posamenterin und Arbeiterin in der Arlesheimer Schappe Spinnerei, lässt das Theater ex/ex die Geschichte der Industrialisierung aufleben. Das Theaterstück feierte letztes Jahr Première und wird nun wieder auf dem Areal des ehemaligen Walzwerks in Münchenstein aufgeführt.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts standen in den Baselbieter Häusern rund 4'700 Webstühle an denen bis zu 10'000 Menschen arbeiteten. Die Familien mieteten den Webstuhl von Fabrikanten. 16 bis 18 Stunden am Tag stellten Frauen, Männer und Kinder gemeinsam Seidenbänder für die Fabrikanten aus Basel her. Um 1830 entseht mit der Schappe Spinnerei in Arlesheim die erste Fabrik im noch jungen Kanton Baselland. Nach und nach wird die Heimarbeit der Seidenbandweber, der Posamenter, abgelöst durch die Arbeit in der Schappe-Fabrik, wo der die Seidenkokons zusammenhaltende Seidenleim ausgekocht wird um daraus Schappegarn zu produzieren. Während fast 150 Jahren hatte die Schappe einen wichtigen Teil der Geschichte Arlesheims gebildet. 1977 wurde die Fabrik geschlossen.

Ida Kramer arbeitet schon als Kind im Elternhaus als Posamenterin bei der Herstellung von Seidenbändern mit. Später findet sie Arbeit in der Arlesheimer Schappe Spinnerei. Schon bald beginnt sich Ida Kramer gegen die Zustände in der Fabrik zu wehren und setzt sich für das vom Bund 1877 verabschiedete eidgenössische Fabrikgesetz ein, das wesentliche Verbesserungen der Arbeitsbedingungen vorsah: maximal 11 Stunden Arbeit pro Tag, Haftpflicht der Unternehmer für Unfälle und Berufskrankheiten, Arbeitsverbot bis acht Wochen nach der Geburt eines Kindes und Verbot der Kinderarbeit waren die Eckpfeiler des Fabrikgesetzes, gegen welches die Unternehmer das Referendum ergriffen. Die Theaterfigur Ida Kramer erlebt die Errungenschaften des neuen Gesetzes nicht mehr, sie wird von ihrem Vorgesetzten umgebracht, weil sie ihm auf die Schliche kommt, dass er seit Jahren Geld unterschlägt, das für eine Notfallkasse zugunsten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vorgesehen gewesen wäre. Die ehemalige Arlesheimer Schappe Spinnerei wich einer Überbauung; Ida Kramer geistert daher im Münchenstein, auf dem Areal der ehemaligen Aluminiumfabrik herum und lässt die Industriegeschichte aufleben. Quelle


Wäre da nicht Ida Kramer … Geschichten von Patrons und anderen Working Class Heroes. Wiederaufnahme des Stückes im ehemaligen Walzwerk in Münchenstein. Rund um die fiktive Figur der Ida Kramer erhalten Zuschauerinnen und Zuschauer Einblick in die historischen Arbeitswelten aus drei Jahrhunderten.

Vorstellungsdaten: ab 7. August 2008 bis 31. August 2008 jeweils donnerstags bis sonntags.
  • Siehe auch: SCHAPPE. Die erste Fabrik im Baselbiet. Ein Porträt. Katalog zur Ausstellung in der Trotte Arlesheim vom 12.3. bis 27.6.1993

Volkshochschule Zürich: Kurs über Arlesheim

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Die Volkshochschule Zürich bietet im Rahmen der Reihe Kulturorte Schweiz eine Veranstaltung über Arlesheim an. Der Kurs wird von Dr. Felix Ackermann geleitet und findet am 18. und 25. September (je eine Doppellektion) sowie am 27. September 2008 statt (Exkursion nach Arlesheim, Besuch des Doms, Hörprobe Silbermannorgel und Besuch der Eremitage).

Der "Gaissenprozess" oder Schlägerei im Rössli in Arlesheim

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Weidende Ziegengeiss, Quelle
© Foto: Roland Zumbühl, picswiss, Arlesheim

Kurz vor der Trennung des Kantons Basel, 1833, war die Stimmung gereizt. Zeugnis davon ist eine überlieferte Schlägerei im Gasthaus Rössli in Arlesheim am 28. März 1833. Und das kam so:

Einige Bürger von Arlesheim hatten ein Ziegenweidrecht in den Waldungen beansprucht, die Conrad von Andlau, Schlossherr auf Birseck, gehörten. Es kam zum Prozess vor Bezirksgericht. Dieses befand sich in einem Dilemma: den Arlesheimern konnte es nicht Recht geben, wagte jedoch auch nicht, ihnen Unrecht zu geben. Dies führte zu einer ungebührlichen Verzögerung des Prozesses.

Nachdem am 28. März 1833 eine Sitzung wieder ergebnislos verlaufen war, drangen der Rössliwirt, ein gewisser Herr Dornacher, und ein Dr. Kaus mit einigen Burschen mit Farrenschwänzen bewaffnet in den Gerichtssaal und trieben die Richter hinaus, worauf die Sturmglocke ertönte. Der zusammengerottete Pöbel - so bechreibt Isaac Iselin die Ereignisse in seinen Notizen zum Schloss- und Hofgut Birseck - verprügelte den Gerichtspräsidenten Hügin und feierte dann im Rössli seinen Sieg.

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Gasthaus Rössli, Arlesheim

Um Mitternacht erschien jedoch der Bezirksverwalter mit hundert Bewaffneten, besetzte die Kirche, um das Sturmläuten zu verhindern, drang ins Wirtshaus, nahm den Wirt, Dr. Kaus und drei andere Burschen in Haft und liess sie nach Liestal abführen. Durch dieses energische Eingreifen wurde der Aufruhr unterdrückt.

Den sogenantnen "Gaissenprozess" gewann Andlau erst vier Jahre später, am 27. Mai 1837 vor Obergericht in Liestal.

Nachzulesen in:
  • Dr. Isaac A. Iselin, Notizen zum Schloss- und Hofgut Birseck, Basel 1955

Arlesheims Flurnamen erzählen Geschichte(n)

Arlesheim-Flurnamen

Flurnamen sind nicht nur von sprachgeschichtlicher Bedeutung, sondern lassen den Alltag früherer Generationen aufleben und geben so Einblick in die Ortsgeschichte. Der Arlesheimer Dorflehrer August Sumpf veröffentlichte 1958 eine Sammlung von Flurnamendeutungen. Die Stiftung Flurnamen erarbeitete nun im Auftrag der Basellandschaftlichen Gebäudeversicherung ein weiteres Werk über die Arlesheimer Flurnamen, das die Sammlung Sumpfs erweitert, ergänzt und teilweise korrigiert.
Kernstück dieses Büchleins ist der alphabetisch geordnete Lexikon-Teil mit Artikeln zu allen lebenden Flur- und Strassennamen. Sie enthalten Schreibweise, mundartliche Lautung, grammatisches Geschlecht, Lokalisierung, Geländebeschrieb und Deutung in Kurzsatzform. In der Mitte des Büchleins gibt ein Plan Aufschluss über die Lage der Flurnamen.

Flurnamen-Forschungsteam
Das Baselbieter Flurnamen-Forschungsteam: Dr. Markus Ramseier (Leiter), Dr. Béatrice Wiggenhauser und lic. phil. Daniel Krieg (von links)

"Spektakuläres ist im Falle Arlesheim allerdings nicht zu erwarten", - schreibt der Leiter der baselbieter Forschungsstelle Markus Ramseier auf Anfrage des Wanderers - "da Sumpf die Flurnamen ja gewissenhaft aufgearbeitet hat und uns in den Büchlein nicht viel Raum für vertiefende Ergänzungen zur Verfügung steht. Das ist auch der Grund, dass Arlesheim so spät an der Reihe ist. Die eine oder andere "Korrektur" nehmen wir natürlich schon vor. Ebenso bieten wir Gewähr für eine übersichtliche Darstellung und eine auf Anhieb verständliche Sprache."

So erfahren wir im neuen Arlesheimer Flurnamenbuch beispielsweise, dass der Bärenbrunnenweg nichts mit Bären zu tun hat, sondern dass aus dem ursprünglichen Wort Fenn (Sumpf, Moor), Venne, und dann benne entstand, dass dann, weil es nicht mehr verstanden wurde, zum Bären wurde. Andere Flurnamen haben eine neue Deutung erfahren; so wird Zinn (Zinnhagweg) nun - anders als bei Sumpf - nicht mehr auf das althochdeutsche dinc und das mittelhochdeutsche ting (Gerichtsplatz) zurückgeführt, sondern auf Zun (Zaun). Zinnhag bedeutet somit Land bei der Umzäunung am Lebhag .

"Wirklich neue Erkenntnisse wird es im abschliessenden zehnbändigen kantonalen Namenbuch geben, wo auch die abgegangenen Namen gedeutet werden, die in den Ortsmonographien fehlen und mehr als zwei Drittel des gesamten Namenbestands ausmachen", ergänzt Markus Ramseier auf Anfrage.

Die seit 2003 veröffentlichten Ortsmonographien mit ihren Kurzdeutungen der in den Gemeinden noch gebräuchlichen 17'000 Namen sind ein publizistischer Zwischenschritt. Ende 2007 werden für alle 86 baselbieter Gemeinden die Ortsmonographien vorliegen.

Endziel der Arbeit der Forschungsstelle wird das Baselbieter Namenbuch sein, das von 2008 bis 2015 entstehen soll. In diesem zehnbändigen Gesamtwerk werden die etwa 50'000 lebenden und abgegangenen Orts- und Flurnamen des Kantons Basel-Landschaft auf insgesamt rund 6'000 Seiten systematisch dokumentiert und gedeutet.

Vorgesehen ist zudem eine Präsentation des gesamten Materials auf dem Internet – also auch jener Teile, die aus Platzgründen nicht in Baselbieter Namenbuch übernommen werden können wie die umfassenden historischen Belegreihen.

Am letzten Sonntag im Oktober anno 1581

Am letzten Oktobersonntag des Jahres 1581, am 29. Oktober, leitete Bischof Jacob Christoph Blarer von Wartensee mit einer katholischen Messe, die er in der Arlesheimer Odilienkirche las, die Gegenreformation im Birseck ein.

Mit der Wahl von Blarer von Wartensee zum Bischof im Jahre 1575 wurde ein Aussenseiter Bischof des Fürstbistums Basel. In jener Zeit drang die Reformation immer weiter vor und die Zahl derer, die sich vom katholischen Glauben abwandten und den protestantischen Glauben annahmen, wuchs. Dies war nicht nur ein kirchliches, sondern auch ein weltliches Problem, war der Bischof doch gleichzeitig auch Landesfürst. Es war zu befürchten, dass sich die protestantischen Gebiete Birseck und Laufental immer mehr auch in politischer Hinsicht Basel zuwenden würden.

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Bischof Blarer von Wartensee

Auch in Arlesheim - Arlisheim, wie es damals noch hiess - war protestantisch geprägt und die Arlesheimer Odilienkirche wurde von Protestanten genutzt. Für die Ernennung der Seelsorger der Odilienkirche war - wie in allen ihm unterstellten protestantischen Gemeinden - der Bischof zuständig. In der Regel wurden die von Basel vorgeschlagenen Pfarrer eingesetzt. So hätte Bischof Blarer 1579 in Arlesheim einen Pfarrer ernennen sollen, was er jedoch nicht tat. So betreute der Pfeffinger Pfarrer Jacob Langhans interimistisch auch die Arlesheimerinnen und Arlesheimer.
Am Samstag, den 28. Oktober 1581, reiste der Bischof mit seinem Gefolge und 18 Pferden zu seinem Bruder, der als Vogt auf Schloss Birseck amtete. Er befahl, alle Einwohner hätten sich am Sonntag um acht Uhr für eine Ansprache des Landesherrn vor der Kirche zu versammeln. Der Bischof feierte nun vor den versammleten Arlesheimerinnen und Arlesheimern in der Odilienkirche die Messe und der evangelische Pfarrer Langhans konnte erst im Anschluss daran seinen Gottesdienst halten. Diese in einer von Protestanten genutzten Kirche gelesene katholische Messe wurde von den Zeitgenossen als ungewöhnlicher Akt von grosser symbolischer Bedeutung für die Rekatholisierung des Birseck gewertet.

In der darauf folgenden Zeit wurde die Odilienkirche als sogenanntes Simultaneum von beiden Religionen genutzt.

Es ist davon auszugehen, dass die Lesung der katholischen Messe in der Arlesheimer Odilienkirche durch Bischof Blarer knapp hundert Jahre später Bischof Johann Conrad von Roggenbach mit beeinflusste, das Domkapitel in Arlesheim anzusiedeln und darauf zu drängen, dass der noch nicht ganz fertig erstellte Dom genau hundert Jahre nach Bischof Blarers Messe in der Odilienkirche ebenfalls am letzten Oktobersonntag geweiht wurde.
Quellen:
  • Arlesheim als Residenz des Basler Domkapitels, Begleitpublikation zur Ausstellung im Ortsmuseum Trotte, Arlesheim, 1999
  • Felix Ackermann, Bischof Jacob Christoph Blarer von Wartensee und die Wahl Arlesheims als Residenzort des Basler Domkapitels, Arlesheim, 2001

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