Fundstuecke

Platz 3 für "Süssklee" der Klasse 2d Sek Arlesheim

Klasse-2d-Sekundarschule-Arlesheim
Klasse 2d Sekundarschule Arlesheim

Am 22. Juni 2011 wurde im Zentrum Paul Klee zum dritten Mal der Preis des Creaviva Wettbewerbs der Mobiliar verliehen. Der dritte Rang ging an die Klasse 2d der Sekundarschule Arlesheim für das Projekt Süssklee. 17,9 Kilo Gummibärchen, Smarties, Haifische mit Ice-Aroma, gefüllte Lakritzstangen, Marzipansteine, 7,5 Kilo Puderzucker und das Eiweiss von 48 Eiern: Das waren die süssen Komponenten für die kulinarische Vergegenständlichung von Klees Bild ‚La fleur dans la vallée’ durch die Klasse 2D der Sekundarschule Arlesheim mit ihrem Lehrer Matthias Bosshard.

Verblüffender aber als die konditorische Meisterleistung war etwas anderes. Unaufdringlich und gerade deshalb gelungen war die Umsetzung der Lebensweisheit, dass die Welt nur neu zu sehen vermag, wer in der Lage und bereit ist, seinen Standpunkt zu wechseln. Wer sich im wahrsten Sinne des Wortes bewegt, gewinnt neue Ansichten und Einsichten. Erkennt man von der Seite nur mit Süssigkeiten beklebte Möbel und Objekte , erschliesst sich „La fleur dans la vallée“ erst beim frontalen Betrachten der Arbeit, so nachzulesen in der Laudatio der Mobiliar.

Max Frisch, der Arlesheimer Architekt

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Hangstrasse 28, 4144 Arlesheim (Bildquelle)

Zum 100. Geburtstag von Max Frisch: .
Max Frisch war nicht nur Schriftsteller, sondern auch Architekt. In letzterer Funktion hat er beispielsweise 1949 in Zürich mit dem Schwimmbad Letzigraben seine Spuren hinterlassen und 1941 in Arlesheim, wo er an der Hangstrasse 28 für seinen Bruder Franz ein Haus entwarf.

Zwei Finnen in Arlesheim

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Sami Lukkarinen, "Sonjas", 2010, oil on canvas, 275x160cm, Quelle

Der finnische Künstler Sami Lukkarinen arbeitet zur Zeit für 6 Monate im Atelierhaus Arlesheim. Seine Freundin, die Journalistin Mari Koistinen, bloggt über ihren Aufenthalt auf Leben im Loft" Mari, the muse, and Sami, the artist" - obwohl die Texte auf finnisch sind, geht aus den Überschriften und Bildern hervor, was die beiden hier erleben. Tervetuloa!

Ausverkauf: Klaus von Guntens Glasbilder

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Klaus von Gunten, Glasbild: Vogelbauer, 1994

Der Arlesheimer Klaus von Gunten hat in den letzten 20 Jahren unzählige Glasbilder geschaffen und in diversen Ausstellungen gezeigt und verkauft. Nun hat er dem Arleser Verein Theater auf dem Lande seine ganze Sammlung vermacht. Theater auf dem Lande verkauft diese zum günstigen Preis von Fr. 200.-- pro Bild. Der Erlös fliesst in die Kasse des Arleser Vereins.

Sommerzeit ...

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Fotoquelle: Marialuisa "marlis1", flickr

Arleser Sonnenuhr, Domplatz 7, ehemaliges Domherrenhaus

René Küng zum Geburtstag

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René Küng, Skulptur im Park des Hospiz, Arlesheim. Foto: Rosmary Voegtli via flickr.

Am 2. Juni 2010 wird der Künstler René Küng 76 Jahre alt. In Arlesheim ist er mit mehreren Werken im Park des Hospiz' vertreten. Nebst Skulptur und Plastik umfasst sein Werk Aquarelle, Zeichnung und Druckgrafik, Brunnen und Platzgestaltung.

Geboren 1934 in Allschwil, lebt und arbeitet Küng in Schönenbuch und in Le Beaucet (Provence). Seit 1963 präsentiert er sein Werk regelmässig in Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland.

"Prevously unreleased": Ausstellung Martin Cleis

Martin-Cleis-Ausstellung-previously-unreleased

Vom 2. Mai bis 5. Juni 2010 zeigt die Galerie Mollwo in Riehen unveröffentlichte Werkgruppen von Martin Cleis. Cleis arbeitet im Atelierhaus Arlesheim und ist dessen Mitinitiant.

Menz-Projekt zum Ersten: Bildreise durchs Baselbiet

Der Arlesheimer Paul Menz hat die Früchte seiner Reisen durchs Baselbiet im Internet veröffentlicht. Und es macht den Anschein, dass kein Flecken sprich keine Gemeinde des Kantons fehlt!

So finden sich auch Aufnahmen von der Gemeinde mit der geringsten Einwohnerzahl (131), voilà:

Paul-Menz-Arlesheim-Menz-Projekt-Kilchberg
Lösung: klick aufs Bild

... oder mit der kleinsten Fläche (1,32 km2):
Menz-Projekt-Giebenach
Lösung: klick aufs Bild

Es gibt ihn, den Arlesheimer See!

In der Gemeinde Arlesheim gibt es keinen "Arlesheimer See"; der Bericht des Wanderers vom 1. April war unschwer als Aprilscherz zu erkennen. Aber es gibt ihn, den Arlesheimer See! Wie beschrieben ist er als Naturschutzgebiet für die Öffentlichkeit gesperrt; er ist vor allem für die überwinternden Vögel von grosser Bedeutung - die Beschreibung des Sees und seiner Flora und Fauna entspricht den Tatsachen und ist kein Aprilscherz. Westlich grenzt der Arlesheimer Wald an den Arlesheimer See.

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Ein Silberreiher am Arlesheimer See

Der Arlesheimer See liegt in Baden-Württemberg, in Freiburg, Stadtteil Tiengen, und ist nach unserer Gemeinde benannt. Das 23 Hektar grosse Gebiet des Arlesheimer Waldes und des Arlesheimer Sees in Tiengen war viele Jahrhunderte lang im Besitz des Basler Domkapitels. Die Namensgebung von Wald und See erfolgte in Erinnerung an die geschichtlichen Beziehungen zwischen Tiengen und des seit 1678 in Arlesheim ansässigen Basler Domkapitels. Das Domkapitel hatte zudem bis 1806 das Patronat über die Tiengener Dorfkirche inne.

Der Arlesheimer See entstand im Zuge des Autobahnbaus Karlsruhe – Basel Anfang der 1960er Jahre: zur Deckung des enormen Bedarfs wurde entlang der Trasse Kies entnommen, dabei entstanden die heutigen Baggerseen. 1966 wurde der Bereich „Arlesheimer See“, initiiert durch die Aktivitäten des damaligen Bundes für Vogelschutz, als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Arlesheim am See

Arlesheims Wahrzeichen sind der Dom, Burg Reichenstein, Schloss Birseck und die Eremitage. Weniger bekannt ist der Arlesheimer See, der aus Naturschutzgründen für die Öffentlichkeit gesperrt ist.

Arlesheimer-See

Der See besitzt offene Wasserflächen und Verlandungsbereiche in denen Schwimm- und Tauchpflanze, Röhricht und Gross- Seggenried vorkommen. Stellenweise ist das Gewässer auch von einem Sumpfwald umgeben.

Arlesheimer-See2

Bisher konnten am Arlesheimer See 157 Vogelarten, darunter 48 Brutvogelarten, nachgewiesen werden. Besonders für überwinternde Vögel ist das Gebiet aufgrund seiner beruhigten Lage von grosser Bedeutung. In den letzten Jahrzehnten hat sich zusätzlich eine arten- und individuenreiche Libellenfauna entwickelt, 31 Libellenarten konnten bis heute beobachtet werden.


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Besonders für die Vogelwelt ist der Arlesheimer See ein bedeutendes Brutgebiet sowie ein wichtiger Rast- und Nahrungsplatz.

Am Arlesheimer See werden regelmässig faunistische Erhebungen gemacht. So wurden beispielsweise nachgewiesen:
Amphibien: Erdkröte, Grasfrosch, Kreuzkröte und Seefrosch
Säugetiere: Rauhautfledermaus und Wasserfledermaus
Vögel: Baumpieper, Beutelmeise, Eisvogel, Gartenrotschwanz, Grünspecht, Kleinspecht, Mittelspecht, Neuntöter, Teichhuhn, Waldschnepfe und Wasserralle.

Um den Artenreichtum in und am Arlesheimer See zu schützen, ist der See für die Öffentlichkeit gesperrt.

Siehe auch Es gibt ihn, den Arlesheimer See!

Der Wanderer von Arlesheim

Skizzen zu Arlesheims Kultur, Geschichte und Natur.

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