Fundstuecke

Neue Ansichten aus Arlesheim

Roland-Zumbuehl-Aequadukt-Ermitage-Arlesheim
Ermitage Arlesheim, Aequadukt, © Roland Zumbühl, picswiss

Der Arlesheimer Lehrer und Fotograf Roland Zumbühl widmet eine seiner neusten Fotostrecken seinem Dorf.

Roadster mit Arlesheimer Antrieb: Weltpremière am Salon

PGO
PGO Cévennes Turbo-CNG

Am diesjährigen Internationalen Autosalon in Genf (6. - 16.3.2008) wird am Stand der Arlesheimer Firma Gasmobil AG der Erdgas-Roadster PGO Cévennes Turbo-CNG erstmals der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Diese neuste seriennahe Erdgas-Studie verfügt über einen 150 PS 1.6-Liter-Turbomotor. Der Erdgas-Tank ist im Unterboden angeordnet, die Reichweite beträgt 450 km. Trotz CO2-Werten von durchschnittlich nur 118 Gramm pro Kilometer beschleunigt dieses Fahrzeug in 6,5 Sekunden auf 100km/h.

Dornach im Bild

Roland-Zumbuehl-Dornach
Dornach: Blick über die Dächer zum Goetheanum
© Foto: Roland Zumbühl, picswiss

Unsere Nachbargemeinde Dornach wurde neu von Roland Zumbühl, Arleser Lehrer und Fotograf, porträtiert. Der Bilderreigen ist auf seiner Webseite picswiss zu finden.

Diamond Award für Eremitage-Foto

The Garden Foto und Text by Marta; ausgezeichnet mit dem FlickrDiamondAward:

Marta-Flickr-Eremitage
I came up to see you in the garden
when you taught all the birds to sing



Dans la mer du Japon Foto by Marta:
Marta-Dom-Arlesheim


Beide Aufnahmen gehören zu Martas Flickr-Serie A sentimental journey.

Kurt Tuch zum 130. Geburtstag

Am 27. Mai 2007 wäre der expressionistische Künstler Kurt Tuch 130 Jahre alt geworden. 1930 liess er sich für einige Jahre in Arlesheim nieder und konnte aufgrund der politischen Verhältnisse nicht mehr nach Deutschland zurückkehren. Seine Bilder wurden von den Nationalsozialisten als "entartete Kunst" betitelt und teilweise beschlagnahmt.

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Kurt Tuch: Ruine Birseck Arlesheim, um 1930, Oel auf Leinwand

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Kurt Tuch: Badende in der Birs bei Arlesheim, um 1925/1930, Oel auf Leinwand

Kurt Tuch (*27.5.1877 in Leipzig, 23.11.1963 in Muri/AG) gehört zur zweiten Generation der Expressionisten. Er war um 1896/1898 Schüler von Max Klinger und erhielt als erster für sein Bild „Sonntag an der Marne“ den von Klinger gestifteten „Villa-Romana-Preis“ des Deutschen Künstlerbundes, mit dem 1905/1906 ein Studienaufenthalt in Florenz verbunden war. Als "Villa-Romana-Preisträger" steht er - zumindest in dieser Hinsicht - in einer Reihe mit Ernst Barlach, Max Beckmann und Käthe Kollwitz, die ihm später als Preisträger folgten. Längere Aufenthalte führten ihn auch nach Rom und Paris, wo ihn Van Goghs Werke nachhaltig beeindruckten und er Ateliernachbar von Edvard Munch war. Um 1910 begründete er zusammen mit Max Beckmann die Künstlervereinigung „Boerde“ in Magdeburg. Von 1912 bis 1924 wirkte er an der Kunstgewerbeschule in Magdeburg, ab 1921 als Professor. 1930 siedelte er nach Arlesheim über, nahm eine Lehrtätigkeit am Goetheanum in Dornach auf und beteiligte sich an einer Vielzahl von Ausstellungen in ganz Europa, so in Amsterdam, St. Petersburg oder der Weltausstellung in Paris. Die Farbenlehre Rudolf Steiners beeinflusste mit zunehmendem Alter immer mehr sein Werk.

Kurt-Tuch-Selbstportraet-vor-Sternenhimmel-1963
Kurt Tuch: Selbstporträt vor Sternenhimmel, Kreidezeichnung, 1963

Während die Werke der expressionistischen Avantgarde der erste Generation mit einem Kirchner, Heckel oder Beckmann das Entsetzen vor der Wirklichkeit wiedergaben und die Kunst revolutionierten, kommt in den Bildern der auch als Postexpressionisten oder „verschollene Generation“ bezeichneten Künstlern wie Kurt Tuch dieser Aufschrei nur noch verhalten zum Ausdruck. Mit den auch als "Schatten-Expressionisten" bezeichneten Künstlern entschärfte sich der Expressionismus, er verbildlichte ein Echo auf die avantgardistische Leidenschaft der Vertreter der ersten Generation, variierte diese und manifestierte eine historische Beruhigung des Expressionismus.

Das bewahrte die zweite Generation der Expressionisten nicht vor dem Schicksal ihrer berühmten Vorbilder: Ihre Werke galten als „entartet“ und wurden beschlagnahmt. So fielen 1937 allein in der Staatsgalerie Moritzburg nahezu 200 der ehemals sehr umfangreichen modernen Sammlung der nationalsozialistischen Aktion "Entartete Kunst" zum Opfer und wurden beschlagnahmt, darunter auch Kurt Tuchs „Landschaft mit Figur“.

Aufgrund der veränderten politischen Verhältnisse und der damit verbundenen Eingriffe in das freie Kunstschaffen konnte Kurt Tuch ab 1933 nicht mehr nach Deutschland zurückkehren.

Neben Landschaftsbildern von grosser, dem expressionistischen Farbkanon verpflichteten Farbigkeit hinterlässt Kurt Tuch insbesondere zahlreiche mit grosser Perfektion gemalter Porträts.

Arleser Würste mit Linsensalat

Lamiacucina-Linsensalat
Linsensalat, Foto © La mia cucina

Es gibt einen bemerkenswert fantasievollen Küchenblog namens La mia cucina, dessen Chef de cuisine nicht nur ein gluschtiges Rezept für Elsässer Flammekueche mit Spargel auf Lager hat, sondern auch für Würste zu Jenzer nach Arlesheim reist, bei Brändli Sachertorte isst und so gestärkt anschliessend ein Linsensalatrezept ins Netz stellt, das die Arleser Würste in bester Gesellschaft ins Rampenlicht rücken.

Postkarten aus Arlesheim

Postkarte-Arlesheim
Arlesheim, Postkartenansicht s/w

Beim Internet-Auktionshaus ricardo ist diese Postkarte noch bis zum 16. April 2007, 20.51 Uhr, zu ersteigern. Bis jetzt noch keine Gebote.


Postkarte-Schloss-Birseck-mit-Arlesheim
Postkarte s/w Schloss Birseck mit Arlesheim

... und bis am 13. April 2007, 19.01 Uhr, ist diese Postkarte bei ricardo zum Fixpreis von Fr. 10.-- zu haben.

Fundstücke vom Sonntagsausflug

Ein Sonntagsausflug vor einem Jahr - Fundstücke vom 19. März 2006:

Ausblick aus dem Wald ob der Ermitage:
Sonntagsausflug-nach-Arlesheim

Ausblick auf einen Schilderwald ...
Briefkasten-Arlesheim

Schild-in-Arlesheim

alle Fotos © by patpatpat

Arlesheim am Autosalon

Autosalon-Genf-2007

Am 8. März 2007 öffnet der Autosalon in Genf seine Tore. Mit dabei sind auch Modelle mit Arleser Innenleben - wie dieser Opel beispielsweise:

Autosalon-Genf-Opel-Erdgas
click on picture and look inside!

Ein Pokal für d Doolesuuger

Doolesuuger-Pokal
Der wunderschöne Pokal ;-)

D Doolesuuger erhielten am Ausläuten des VSG-100-Jahr-Jubeljahres am 6. Jänner 2007 den Kanalisationspreis 2006 für besondere Verdienste, weil sie 18 Sekunden lang im Schweizer Fernsehen zu sehen waren. "Mir hätte mit allem grächnet, aber mi däm nid, sait der Bankchef mit Träänän indän Auge. - Aber er händs verdient, sait der Pfaarer und klopft em uf d Schultere."

... d Bängg 2007 vo de Doolesuuger sind jetzt online.

Der Wanderer von Arlesheim

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