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Neu: picswiss.info - Die Geschichten zu den Bildern

Picswiss-info-Roland-Zumbuehl

In Ergänzung zu seiner Seite picswiss.ch - Bilder aus der Schweiz veröffentlicht Roland Zumbühl nun auch Berichte, Gedanken und Geschichten zu den Bildern.

Ann Malcolm an der Arleser Gemeindeversammlung

Ein musikalischer Ohrenschmaus vor der offiziellen Traktandenliste: Die 266 Stimmberechtigten, die am 2. Dezember 2010 an der Gemeindeversammlung über die Standortpolitik des Gemeinderates bzw. über Sein oder Nichtsein eines kantonalen Durchgangszentrum für Asylbewerber abstimmten, kamen zuvor in den Genuss des Saxophon-Ensembles der Musikschule Arlesheim unter der Leitung von Ann Malcolm.

Ann Malcolm unterrichtet seit 1984 Saxophon an der Musikschule Arlesheim und wird als Saxophonistin regelmässig von klassischen Orchestern in der Schweiz und in Deutschland engagiert. Sie ist zudem Professorin für Jazzgesang an den Hochschulen für Musik in Basel und Mannheim.

Im September 2010 veröffentlichte Ann Malcolm ihre neue CD: "The Crystal Paperwight":

Ann-Malcolm-Crystal-Paperwight Jazzsängerin Ann Malcolm live:

In memoriam Yvonne Eckstein

Am 8. September 2010 ist Dr. Yvonne Eckstein gestorben. Die Arlesheimerin hat das öffentliche Leben in der Gemeinde und im Kanton über Jahrzehnte geprägt. Yvonne Eckstein war als Advokatin und als Politikerin eine geschätzte Persönlichkeit.

Die SP Arlesheim würdigt Yvonne Eckstein:

(...) Yvonne Eckstein hat mit ihrem unermüdlichen Einsatz als Landrätin von 1975 bis 1979, als erste Arlesheimer Gemeinderätin in den Jahren 1983/4, als Mitglied der Gemeindekommission von 2004 bis zu ihrem krankheitsbedingten Rücktritt Ende 2009 und deren Aktuarin in den Jahren 2008/9, als Mitglied der kantonalen Anwaltsaufsichtskommission, Mitglied der ehemaligen Kontrollstelle der Stiftung Obesunne, Mitglied des ersten Stiftungsrats der Stiftung „Tagesheim Sunnegarte“, Revisorin der Bürgergemeinde und – von 1983 bis zu ihrem Tod – Mitglied und Protokollführerin des Stiftungsrates der Stiftung Burg Reichenstein sowie schliesslich als langjähriges Partei- und Vorstandsmitglied der SP Arlesheim das öffentliche Leben in unserem Dorf massgeblich mitgestaltet. (...)

Den ganzen Text lesen.

En Arleser bim Bebbi sym Jazz

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Der Baslerstab vom 10. August 2010 berichtete über den Auftritt von "Les Médicos"

Am Freitag, den 13. August 2010 gehörte die Basler Innerstadt ganz den Jazzliebhaberinnen und -liebhabern. Mit dabei auch "Les Médicos" aus Kamerun - eine vom Arleser Beat Stoll mitbegründete Formation von Musikern. Die Mitglieder der aus Berufsmusikern und Ärzten bestehenden Band stammen aus Kamerun und der Schweiz.

Der vielbeachtete Auftritt ist Auftakt für das Entwicklungsprojekt "Jazz in und mit Afrika", das ab 2011 in Kamerun 25 jungen und sozial benachteiligten aber musikalisch talentierten Jugendlichen das Musikmachen ermöglichen soll, schreibt der Baslerstab in seiner Ausgabe vom 10. August 2010.

René Küng zum Geburtstag

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René Küng, Skulptur im Park des Hospiz, Arlesheim. Foto: Rosmary Voegtli via flickr.

Am 2. Juni 2010 wird der Künstler René Küng 76 Jahre alt. In Arlesheim ist er mit mehreren Werken im Park des Hospiz' vertreten. Nebst Skulptur und Plastik umfasst sein Werk Aquarelle, Zeichnung und Druckgrafik, Brunnen und Platzgestaltung.

Geboren 1934 in Allschwil, lebt und arbeitet Küng in Schönenbuch und in Le Beaucet (Provence). Seit 1963 präsentiert er sein Werk regelmässig in Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland.

Arleser Hofgässler im Ständerat: in memoriam Emil Rudin

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Der Faller- oder Suryhof an der Hofgasse 2, Geburts- und Wohnhaus von Hans Gutzwiller, Vater von Felix Gutzwiller, (Bildquelle)

Am 7. Januar 2010 begrüsst die FDP Arlesheim Felix Gutzwiller, Ständerat des Kantons Zürich, im Ochsen. Gutzwiller ist in Basel aufgewachsen, war aber in seiner Kindheit regelmässig zu Besuch im so genannten Fallerhof an der Hofgasse 2, Geburtsort und ehemaliger Wohnsitz seines Vaters, Hans Gutzwiller.

Ebenfalls an der Hofgasse hat Ständerat Emil Rudin seine Wurzeln. Auch er vertrat die FDP im Stöckli.

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Rechts im Bild: Emil Rudins Geburtshaus an der Hofgasse 9

Emil Rudin wurde am 9. August 1896 in Arlesheim geboren und besuchte die Schulen in Arlesheim und Basel. Seine Lehre absolvierte er beim Verband Schweizerischer Konsumvereine in Basel (VKS). Von 1921 - 1929 war er Adjunkt des VSK, 1929 bis zu seinem Tode 1946 Direktor des Allgemeinen Consum-Vereins beider Basel, dem ACV, ab 1935 war er Direktionspräsident.

Rudin war Mitglied der Arleser Schul- und der Kirchenkommission sowie des Gemeinderats (1924 - 1932). Seit 1926 war er für die FDP im Landrat, den er 1931/1932 präsidierte. 1932 wurde er in den Ständerat gewählt (1932 - 1936).

Während des Zweiten Weltkrieges war Rudin Chef der Arlesheimer Ortswehr. Deren Aufgabe war es im Zusammenhang mit kriegerischen Handlungen Sicherheit und Hilfe zu leisten. Aus den Ortswehern entstand später der Zivilschutz, dieser ist allerdings anders als die Ortswehr nicht bewaffnet.

Am 15. Juli 1946 verunglückte Rudin beim Fischen an der Birs in der Nähe von Duggingen. Sein Leichnam wurde am 2. August 1946 von einem Taucher im Birsbett gefunden. Am 11. Juni 1947 stellte das Basler Zivilgericht fest, dass nur ein Birsecker als Nachfolger des verunglückten Emil Rudin als Direktor des ACV beider Basel gewählt werden dürfe.

Eleonora Hänggi gestorben

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2003 hat Eleonora Hänggi ihre Lebensgeschichte veröffentlicht. Sie erzählt aus ihrem Leben und vom Alltag im noch ländlichen Arlesheim früherer Zeiten.

2006 erschien das Buch "Arlesheim. Menschen in ihrer Heimat". Es enthält ein Kapitel von Eleonora Hänggi, in dem sie über ihre besondere Verbundenheit zum Dom berichtet.

Am Samstag, 25. Juli 2009, ist die ehemalige Dorfschullehrerin im Alter von 93 Jahren in ihrem Elternhaus, in dem sie bis zum Schluss wohnte, verstorben.

In memoriam Andreas Hausendorf

Andreas-Hausendorf-Selbstbildnis
Andreas Hausendorf (1957 - 2007), Selbstbildnis, 2007
bis 15. Oktober 2008 ausgestellt in der Trotte Arlesheim: Ich - Ich, Selbstporträts zwischen Abbild und Psychogramm


"Farben überraschen mich jeden Tag neu in ihrer Kraft, die sich so verschiedenartig ausdrückt. Ich wache auf, werfe die ersten Blicke durch das Fenster und frage mich; wie ist das Licht, wie sind die Stimmungen des Himmels, die Bäume in ihrer Zeichnung, die Schattierung und Farbtöne von Boden und Wiese? Ist es nicht so, dass sich uns in dem Moment, wo wir die Augen öffnen, Farben und Formen begegnen und einprägen? Ist es nicht so, dass sich diese tägliche Erfahrung mit der Entwicklung unseres Bewusstseins immer mehr verändert, vertieft und reichhaltiger wird?"
Andreas Hausendorf, Quelle

Der Verein Kultur in Reinach zeigt in seiner Ausstellung SichtWeisen in der Galerie Gemeindehaus und in der Galerie Werkstatt u.a. Werke des letztes Jahr verstorbenen Arlesheimer Künstlers Andreas Hausendorf (*1957 Bad Harzburg, BRD). Die Ausstellung dauert vom 26. September bis 26. Oktober 2008, Vernissage Donnerstag, 25. September 2008 ab 18 Uhr.

Am 5. Dezember 2008 findet in der Galerie Maison 44 (Steinenring 44, Basel) um 18 Uhr die Vernissage zu einer Retrospektive über Hausendorfs malerisches und zeichnerisches Werk statt. Mit Michael Leibundgut, Bass, und Ute Stoecklin, Klavier und Einführung.

"Die Kunst der Wunde"

Reto-Pulfer
Reto Pulfer: Flint (work-in-progress), 2007-2008. Zustand, Berlin.
Quelle

Anlässlich der Eröffnung seiner Ausstellung

RETO PULFER
DIE GUNST DER SUNDE
DIE KUNST DER WUNDE
June 20 - July 19 2008

tritt der Performancekünstler Reto Pulfer am 20. Juni 2008 von 18 - 21 Uhr in der Galerie Balice Hertling in Paris, 65, rue Rébéval (19. Arrondissement) auf. Reto Pulfer lebt und arbeitet in Berlin und Arlesheim.

Max Frisch. Citoyen

Max Frisch: «Man möchte gehört werden, man möchte nicht so sehr gefallen als wissen, wer man ist.»

max-frisch-citoyen-filmplakat

Der Dokumentarfilm "Max Frisch. Citoyen" des Arlesheimers Matthias von Gunten erzählt Frischs Leben als wacher Zeitzeuge.
Matthias von Gunten nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch Frischs Texte und Reden, die zwischen Poesie und Politik immer nach der eigenen Haltung, nach dem eigenen Urteil suchen. Gleichzeitig erzählen wichtige Freunde und Bekannte wie Peter Bichsel, Günter Grass, Christa Wolf, Helmut Schmidt oder Henry Kissinger, wie sie Frisch und dessen Engagement erlebt haben.
So entsteht das Bild eines Autors, der nicht nur Theaterstücke und Romane verfasst, sondern auch ein Leben lang teilnimmt am Geschehen seiner Zeit, der Stellung bezieht und der durch sein genaues Hinterfragen und dank seinem sprachlichen Können noch heute so aktuell ist, wie er in seiner Zeit war. Quelle

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Matthias von Gunten, aufgewachsen in Arlesheim
  • Eine Kostprobe des Films gibt es hier.

Der Wanderer von Arlesheim

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