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Menschen

Eleonora Hänggi gestorben

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2003 hat Eleonora Hänggi ihre Lebensgeschichte veröffentlicht. Sie erzählt aus ihrem Leben und vom Alltag im noch ländlichen Arlesheim früherer Zeiten.

2006 erschien das Buch "Arlesheim. Menschen in ihrer Heimat". Es enthält ein Kapitel von Eleonora Hänggi, in dem sie über ihre besondere Verbundenheit zum Dom berichtet.

Am Samstag, 25. Juli 2009, ist die ehemalige Dorfschullehrerin im Alter von 93 Jahren in ihrem Elternhaus, in dem sie bis zum Schluss wohnte, verstorben.

In memoriam Andreas Hausendorf

Andreas-Hausendorf-Selbstbildnis
Andreas Hausendorf (1957 - 2007), Selbstbildnis, 2007
bis 15. Oktober 2008 ausgestellt in der Trotte Arlesheim: Ich - Ich, Selbstporträts zwischen Abbild und Psychogramm


"Farben überraschen mich jeden Tag neu in ihrer Kraft, die sich so verschiedenartig ausdrückt. Ich wache auf, werfe die ersten Blicke durch das Fenster und frage mich; wie ist das Licht, wie sind die Stimmungen des Himmels, die Bäume in ihrer Zeichnung, die Schattierung und Farbtöne von Boden und Wiese? Ist es nicht so, dass sich uns in dem Moment, wo wir die Augen öffnen, Farben und Formen begegnen und einprägen? Ist es nicht so, dass sich diese tägliche Erfahrung mit der Entwicklung unseres Bewusstseins immer mehr verändert, vertieft und reichhaltiger wird?"
Andreas Hausendorf, Quelle

Der Verein Kultur in Reinach zeigt in seiner Ausstellung SichtWeisen in der Galerie Gemeindehaus und in der Galerie Werkstatt u.a. Werke des letztes Jahr verstorbenen Arlesheimer Künstlers Andreas Hausendorf (*1957 Bad Harzburg, BRD). Die Ausstellung dauert vom 26. September bis 26. Oktober 2008, Vernissage Donnerstag, 25. September 2008 ab 18 Uhr.

Am 5. Dezember 2008 findet in der Galerie Maison 44 (Steinenring 44, Basel) um 18 Uhr die Vernissage zu einer Retrospektive über Hausendorfs malerisches und zeichnerisches Werk statt. Mit Michael Leibundgut, Bass, und Ute Stoecklin, Klavier und Einführung.

"Die Kunst der Wunde"

Reto-Pulfer
Reto Pulfer: Flint (work-in-progress), 2007-2008. Zustand, Berlin.
Quelle

Anlässlich der Eröffnung seiner Ausstellung

RETO PULFER
DIE GUNST DER SUNDE
DIE KUNST DER WUNDE
June 20 - July 19 2008

tritt der Performancekünstler Reto Pulfer am 20. Juni 2008 von 18 - 21 Uhr in der Galerie Balice Hertling in Paris, 65, rue Rébéval (19. Arrondissement) auf. Reto Pulfer lebt und arbeitet in Berlin und Arlesheim.

Max Frisch. Citoyen

Max Frisch: «Man möchte gehört werden, man möchte nicht so sehr gefallen als wissen, wer man ist.»

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Der Dokumentarfilm "Max Frisch. Citoyen" des Arlesheimers Matthias von Gunten erzählt Frischs Leben als wacher Zeitzeuge.
Matthias von Gunten nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch Frischs Texte und Reden, die zwischen Poesie und Politik immer nach der eigenen Haltung, nach dem eigenen Urteil suchen. Gleichzeitig erzählen wichtige Freunde und Bekannte wie Peter Bichsel, Günter Grass, Christa Wolf, Helmut Schmidt oder Henry Kissinger, wie sie Frisch und dessen Engagement erlebt haben.
So entsteht das Bild eines Autors, der nicht nur Theaterstücke und Romane verfasst, sondern auch ein Leben lang teilnimmt am Geschehen seiner Zeit, der Stellung bezieht und der durch sein genaues Hinterfragen und dank seinem sprachlichen Können noch heute so aktuell ist, wie er in seiner Zeit war. Quelle

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Matthias von Gunten, aufgewachsen in Arlesheim
  • Eine Kostprobe des Films gibt es hier.

Das Blarer Jahr 2008

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Plakat zum Gedenkjahr (oben: von 1589 an liess Bischof Blarer von Wartensee eigenes Geld prägen)

Anlässlich seines 400. Todestages am 18. April 2008 gedenkt die Stadt Pruntrut Christoph Blarer von Wartensees. Mit einer katholischen Messe in der Arlesheimer Odilienkirche leitete er 1581 die Gegenreformation im Birseck ein.

Im Gedenken an Blarer von Wartensee lädt Pruntrut zu einer Ausstellung (März bis August in Puntrut, Oktober/November in Aesch) und zu einem Stationen-Theater ein (Mai 2008).

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Ausstellungsort: Musée de l'Hôtel-Dieu in Pruntrut

Das Blarer-Jahr 2008 startete offiziell am 15. März 2008 mit der Eröffnung einer Ausstellung unter dem Motto "Fürst unter Fürsten" im Musée de l'Hôtel-Dieu in Pruntrut. Die Ausstellung dauert bis am 17. August 2008. Wichtige Teile werden vom 17. Oktober bis 16. November 2008 in Aesch in der "Bürgerschüre" zu sehen sein.

Die durchwegs französische und deutsche Ausstellung beinhaltet Blarers Wahl zum Bischof, sein Kampf gegen die Reformation im Birseck und im Südteil des Bistums, seine Initiativen für die Eisenminen und –hütten, die Einrichtung von Thermalbädern im Jura, die Durchsetzung der Entscheidungen des Konzils von Trient, Neu- und Umbauten am Schloss und das Eintreffender Jesuiten in Pruntrut. Sie ist jeweils Dienstag bis Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Im Mai 2008 findet in Pruntrut ein Stationen-Theater statt, das sich durch die Altstadt und den Faubourg de France bis in den Schlosshof bewegt. Das Schauspiel dreht sich auf spielerische und didaktische Weise um das Thema „Blarer, ein Fürst unter Fürsten“.
Spieldaten: 10., 11., 12. Mai 2008 (Pfingsten) und 16., 17. und 18. Mai 2008.

Blarer-Jubilaeumswein-Tschaepperli

Das Weingut Tschäpperli in Aesch gehörte seit 1619 zum Erblehen der Familie Blarer von Wartensee. Mit einer speziellen Etikettierung von Burgunder und Riesling-Sylvaner zum Blarer-Jahr erinnert sich der Nachfahre Dieter von Blarer seines berühmten Vorfahrs.

Laurin Buser, Slam Poet

Vor über zwanzig Jahren erfand der amerikanische Perfomance Poet Marc Kelly Smith den Poetry Slam. Dieser Dichterwettstreit will Texte jenseits von Tisch und Wasserglas vermitteln.

Ein derzeitiger König der Schweizer Slam Poeten stammt aus Arlesheim: der 16-jährige
Laurin Buser wurde 2007 zum Schweizermeister in der Kategorie u20 gekürt.

Saengerkrieg
Sängerkrieg auf der Wartburg, 1206, unbekannter Meister

Ganz so neu ist der Dichterwettstreit nicht: Bereits aus dem Mittelalter sind Sängerwettstreite überliefert: auf der Wartburg, so wird vermutet, habe im 13. Jahrhundert ein solcher Wettstreit stattgefunden, der als Sängerkrieg auf der Wartburg in die Literaturgeschichte einging:

Im Jahre 1206 versammelten sich auf der Wartburg die Minnesänger Wolfram von Eschenbach, Heinrich der Schreiber, Walther von der Vogelweide, Reinhart von Zwetzen und Heinrich von Ofterdingen Einer nach dem anderen trat im Rittersaal vor dem Landgrafen und seiner Frau Sophie sowie den vielen geladenen Gästen auf. Alle sangen eigens für diesen Tag gedichtete Lieder, lobten darin den Gastgeber und ernteten dafür reichen Beifall.

Nur Heinrich von Ofterdingen sang kein schmeichlerisches Lied für den Landgraf. Er lobte in seinem Lied den Herzog Leopold von Österreich. Damit erregte er sowohl bei den anderen Sängern als auch bei den Zuhörern heftige Proteste. Mit neuen Liedern und Texten attackierten die Minnesänger den Aussenseiter. Er blieb ihnen aber keine Antwort schuldig und fand auch immer wieder neue Lieder und Texte. Der Wettkampf wurde schliesslich so hitzig, dass man sich auf eine folgeschwere Lösung einigte: Der Sänger, der am schlechtesten singt, sollte vom Henker hingerichtet werden. Der Wettbewerb endete dank einem geschickten Schiedsrichter ein Jahr später unentschieden.

800 Jahre nach dem Wettkampf auf der Wartburg in Thüringen gewann der Arlesheimer Laurin Buser, der sich auch Laurin Reimking nennt, mit dieser Performance den Schweizermeistertitel der u20 Poetry Slam Liga:

Adie Holbi

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© Foto by Martin Graf, Reinach

Urs Hobi alias Holbein ist gestern gestorben. Der streitbare Geist nervte und erfreute die Bloggerwelt zugleich - mit seinem Starrsinn und seinem Wissen über Fasnacht und Zeitgeschichte - beides, Starrsinn wie Wissen, breitete er gerne in der Bloggerwelt aus. Er wird uns fehlen.

Herzliches Beileid an die Familie.

Nachruf auf Arlesheimlich und infamy.

Ein Lied für Arleser Turner?

Am Samstag, 17. November 2007, findet in der Turnhalle des Domplatzschulhauses der traditionelle Turnerobe des Turnvereins Arlesheim statt, dieses Jahr unter dem Motto „Die Suche nach dem verlorenen Schatz“. - Der in der Arleser Eremitage geborene Komponist Josef Hartmann Stuntz komponierte vor 160 Jahren ein Lied für Turner (Text Heinrich Weismann):
Turner-auf-zum-Streite-Josef-Hartmann-Stuntz-Arlesheim Josef Hartmann Stuntz (1790 - 1859) - geboren am 23. Juli 1790 in einem der Waldhäuser in der Eremitage, der Büchsenschmiede - war der Sohn des Landschaftsmalers Johann Baptist Stuntz, der 1785 nach Arlesheim kam. Nach dem Ausbruch der Französischen Revolution verliess die Familie 1792 Arlesheim und zog nach Strassburg. Josef Hartmann Stuntz studierte Musik, so auch bei Antonio Salieri in Wien, und wurde später königlicher Hofkapellmeister in München. Er starb am 18. Juni 1859 in München.

In memoriam Hans-Rudolf Heyer

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Quelle Bild

Am 13. Oktober 2007 verstarb in seinem 71. Lebensjahr der ehemalige erste Denkmalpfleger des Kantons Baselland, Hans-Rudolf Heyer. 28 Jahre lang - von 1969 bis 1997 - war der Binninger promovierte Kunsthistoriker im Amt und machte sich verdient für die Aufnahme vieler historischer Bauten ins kantonale Denkmalverzeichnis.

So sind in Arlesheim der Dom und die ehemaligen Domherrenhäuser, die Eremitage und Schloss Birseck, Burg Reichenstein, die reformierte Kirche, das Hofgut Ränggersmatt in die Liste der Kulturdenkmäler aufgenommen worden (die vollständige Liste der rund 20 Arlesheimer Objekte ist hier zu finden).

Mit Leidenschaft und Elan setzte er sich für die Erhaltung alter Bausubstanz und den fachgerechten Umgang mit derselben ein und erreichte die Unterschutzstellung von über 600 Objekten im Kanton Baselland. Seine zahlreichen Publikationen geben Einblick in historische und kunsthistorische Zeugen vergangener Zeiten.

Arlesheims Kulturgeschichte hat er nicht nur in der Reihe "Kunstdenkmäler des Kantons-Basellandschaft" (Der Bezirk Arlesheim, 1969) ausführlich beschrieben und gewürdigt, sondern auch in mehreren Veröffentlichungen zu Eremitage, Dom und der reformierten Kirche.

In ihrer Printausgabe vom 20. Oktober 2007 widmet die Basler Zeitung dem Verstorbenen einen Nachruf.

Arleser Bettag mit Martin Vosseler

Martin-Vosseler

Dr. med. Martin Vosseler, Gründer des Energieforums sun21, wird am 16. September anlässlich der Arleser Bettagsfeier im Badhof sprechen.

Martin Vosselers Vision
Mit unserem Tun und Lassen sind wir für die heutige
Bedrohung verantwortlich. Wir haben die Atmosphäre
aufgeheizt, die Biosphäre mit Giften und Radioaktivität
belastet, die Gewässer verschmutzt, die Böden ausgelaugt.
Wir können uns auch wieder in die Lebenskreisläufe
einfügen, die Bedingungen für die Heilung des Lebens-
systems Erde schaffen. Alle Lösungen liegen bereit.
Wir müssen sie nur umsetzen. Gemeinsam. Gemeinsam
mit der Sonne. Jetzt.

Der Wanderer von Arlesheim hat Martin Vosseler zwei Fragen gestellt:
1. Was können wir Arlesheimer im täglichen Leben tun, um dazu beizutragen, dass die Vosseler-Vision umgesetzt wird?
2. Wir überlassen unseren Planeten der nächsten Generation. Was halten Sie davon, wenn nur die Jüngeren unter uns über Fragen der Energie und des Umweltschutzes entscheiden würden?

Und hier sind Martin Vosselers Antworten:

Lieber Wanderer von Arlesheim, herzlichen Dank! Ja, was soll ich da auf Ihre Fragen antworten? Zur ersten: Wir alle wissen doch längst, was von unserem Tun und Lassen erdverträglich ist und was nicht. Ich wünsche uns allen immer mehr innere Freiheit und Begeisterung, die notwendenden Schritte zu tun, zu wagen beim Wohnen, beim Essen, beim Reisen, beim Arbeiten, bei der Freizeitgestaltung. Da gibt es jeden Tag -zig Möglichkeiten, sich für oder gegen eine lebenswerte Zukunft zu enstcheiden. Zur zweiten: Wir alle - Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Betagte - sind herausgefordert, die dringenden Entscheidungen zur Umsetzung der Energiewende und des Mitweltschutzes zu treffen. Voneinander lernen, gemeinsam handeln.
I freu mi au uf e Sunntig, Martin Vosseler.


Das Bettags-Programm im Badhof:
10 Uhr Oekumenischer Gottesdienst mit einer Ansprache von Martin Vosseler
11 Uhr Matinée-Konzert mit Musikverein und Jodlerclub
11.45 Uhr Pot-au-feu offeriert vom Gasthof Ochsen und vom Verkehrsverein, Kaffee- und Kuchenbuffet

siehe auch:

Der Wanderer von Arlesheim

Skizzen zu Arlesheims Kultur, Geschichte und Natur. Fundstücke von Wanderungen in Arlesheim und Umgebung

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Zuletzt aktualisiert: 20. Nov, 07:15

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