Montag, 15. Oktober 2007

Lebensraum Totholz

Over 15'000 Blogs are reaching an audiance of over 12 Millions of readers: on october 15th is Blog Action Day and bloggers around the web will unite to put a single important issue on everyone’s mind - the environment.

The Wanderer von Arlesheim's theme is the importance of Coarse Woody Debris as a basis for the life of thousands of different species of animals, plants, fungi, lichen and algae. Approximately half of the time that a tree is in an ecosystem, it is dead wood. This coarse woody debris is essential to the ecological process in forests and, as it is playing a main role in the maintenance of biodiversity, it is an extremely important element in the terrestrial environment.

In september and october different fungi can be observed growing on coarse woody debris in Arlesheims famous English Garden, the Eremitage.


Totholz ist ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems Wald. Totholz ist die Lebensgrundlage tausender Arten von Tieren, höheren Pflanzen, Pilzen, Flechten und Algen und spielt eine grosse Rolle in der Naturverjüngung der Wälder. In den Monaten September und Oktober kann in der Eremitage beobachtet werden, wie verschiedene Pilzarten an liegendem Totholz wachsen.

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Ein toter Baum in der Eremitage, in der Nähe der Hohlen Felsen

Abgestorbene Bäume bieten noch über viele Jahre hinweg für die verschiedensten Organismen einen Lebensraum. Die Totholz bewohnenden Pilze sind sogenannte Fäulnisbewohner (saprophytische Pilze) und zersetzen das Holz abgestorbener Bäume. Das was allgemein als Pilz bezeichnet wird ist genau genommen nur der Fruchtkörper. Der Pilz selbst lebt im verborgenen, er besteht aus einem fein verzweigten Fadengeflecht, dem Myzel (das Wort kommt aus dem Griechischen und bedeutet „unter der Erde Wachsendes"), welches lichtempfindlich ist und das abgestorbene Holz durchwuchert, um ihm Nährstoffe zu entziehen.

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Pilzbefallenes Totholz in der Eremitage

Dass im September und Oktober in der Eremitage die meisten Pilze zu beobachten sind, ist darauf zurückzuführen, das dass Verhältnis von Feuchtigkeit und Temperatur in dieser Jahreszeit für das Pilzwachstum am günstigen ist. Hohe Temperaturen und viel Feuchtigkeit fördern das Wachstum enorm.

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Das Wirken der Pilze schädigt das Holz und macht es morsch. Dies ist die Grundlage für die Besiedlung durch Käferlarven. Kathrin Hartmann und Eva Sprecher haben 1988 das Käfervorkommen im Naturschutzgebiet Eremitage untersucht und über 300 Arten unterschieden, wovon die Hälfte eigentliche Holzbewohner sind. Der bekannteste unter ihnen ist der Hirschkäfer. Seine Larven bevorzugen alte Eichenstrünke.

Das auf dem Boden liegende, vermodernde Totholz speichert Feuchtigkeit und bietet somit feuchtigkeitsliebenden Tieren in trockenen Jahreszeiten Rückzugsmöglichkeiten. Zu dieser Tiergruppe gehören auch eine ganze Reihe von Landschnecken.
  • Karin Schiegg Pasinelli und Werner Suter, Eidg. Forschungsanstalt Birmensdorf, Merkblatt Totholz
wanderer - 15. Okt, 07:06

Anreize im Abfall-Recycling

Der Beitrag von zenblé - ich blogge, also bin ich zum Blog Action Day befasst sich mit der Frage, wie Anreize geschaffen werden können, damit mehr Abfall recycelt wird:
Was mache ich dem entstehenden Abfall, wenn ich einen Netzwerk-Hub auspacke, der in einer Kartonschachtel eingepackt, darin mit Styropor fixiert und in eine Plasikhülle eingewickelt ist? Was mache ich mit einem 1cm dicken Bedienungshandbuch und dem Verpackungsmaterial des Adapters? weiterlesen ...

wanderer - 15. Okt, 07:16

Treppensteigen und Heizung runter

vier Kleinigkeiten von Ray auf Haze.ch zum Schutz der Umwelt als Beitrag zum Blog Action Day. lies!

wanderer - 15. Okt, 07:30

Güter auf die Schiene

propagiert Jürg Stuker auf namics Weblog.
den Beitrag lesen

wanderer - 15. Okt, 07:48

Die Welt braucht uns nicht

Im Beitrag von Yoda werden vermeintliche Kleinigkeiten beschrieben, die ihre Wirkung aus der Potenz heraus entfalten, wenn wir sie alle beherzigen würden (denn die Welt bleibt, auch ohne Menschen - die Natur braucht uns nicht, stellt Yoda richtigerweise fest).
den ganzen Beitrag lesen

wanderer - 15. Okt, 07:58

Humans are a cancer

of the earth, so die Schlussfolgerung im Beitrag von Piece O plastic.

wanderer - 15. Okt, 08:05

Wer kann was tun

für die Umwelt: Claudio nimmt die Verleihung des Friedensnobelpreises an Al Gore zum Anlass, um zu beschreiben, was der Staat, die Wirtschaft und jeder Einzelne in Sachen Klima tun kann.

wanderer - 15. Okt, 08:12

vages Wir-Gefühl?

Erzeugen solche Aktionen mehr als ein vages Wir-Gefühl und ein Blitz-Momentum, welches nach Abschluss ins Leere verpufft? fragt Reto von nachhaltigBeobachtet. Lesenswerte Reflexionen zum Blog Action Day.

Patrick (Gast) - 15. Okt, 11:59

Habe heute Morgen einen Beitrag zu einem ähnlichen Thema veröffentlicht; auch im Zusammenhang mit dem Blog Action Day. Er handelt von den Biosphärenparks der UNESCO im Allgemeinen und vom Park im Grossen Walsertal (Österreich) im Speziellen.
Link zum Bericht: http://www.taxipluto.com/2007-10-15-gesellschaft-blog-action-day-biosphaerenparks

Bin schon gespannt auf die Beiträge der anderen Blogger!

wanderer - 15. Okt, 13:17

Die Liste der Lupe

Der Satire-Blog Lupe plädiert für erdölunabhänige Energiegewinnung und verlinkt die Klimarating-Liste des WWF, welche die umweltfreundlichsten Kandidaten nennt.
ganzen Beitrag lesen

wanderer - 15. Okt, 13:25

Klimasensibilisierung erreicht -

Ende gut, alles gut? titelt das Greenpeace Blog.
zum Beitrag geht es hier lang

wanderer - 15. Okt, 13:37

Der grüne Computer


wanderer - 15. Okt, 14:18

Acht Worte - ein Haiku?

Pantalones Beitrag belegt, wie mit wenig Worten die Gedanken beflügelt werden können.
get inspired!

wanderer - 15. Okt, 17:35

... unbedingt dieses

solargetriebene Wanderboot bei waximal planet anschauen! Ein Blog-Action-Day-Leckerbissen und schauen kostet ja nix ...

Annette (Gast) - 15. Okt, 20:44

Lieber Wanderer,

ich möchte Ihnen ganz herzlich zu ihrem Beitrag sowie den interessanten und lesenswerten Verlinkungen gratulieren. Jetzt verstehe ich die Wichtigkeit des Totholzes für unser System viel besser, und ebenso die der unzähligen Lebensformen, die es beherbergt.

Sehr wichtig genauso die Kontakte all der Blogs untereinander. Ich habe mich bereits für die Einladung zum Mitmachen nächstes Jahr angemeldet, vielleicht finden die Arlesheimer und Umgebende aber in der Zwischenzeit auch schon viel Wissenswertes für Blogaktionen und die Umwelt heraus.

Freundlichst Annette
waximal (Gast) - 15. Okt, 20:58

Oh wie Aufmerksam. Ich danke für das schöne Kompliment!
Spaziergänger (Gast) - 15. Okt, 21:48

Vielfältig sind

die hier verlinkten Texte zum Blog Action Day - bis hin zum haikuähnlichen Statement. Macht nachdenklich. Gut so.

wanderer - 15. Okt, 22:01

Wie umweltfreundlich ist

die SBB? fragt schweizweit (der bloggende SBB-Kondukteur) in seinem Beitrag zum Blog Action Day. Andi beschreibt, was die SBB bereits alles tun in Sachen Umwelt und wo noch Handlungsbedarf besteht.

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