Donnerstag, 2. April 2009

Es gibt ihn, den Arlesheimer See!

In der Gemeinde Arlesheim gibt es keinen "Arlesheimer See"; der Bericht des Wanderers vom 1. April war unschwer als Aprilscherz zu erkennen. Aber es gibt ihn, den Arlesheimer See! Wie beschrieben ist er als Naturschutzgebiet für die Öffentlichkeit gesperrt; er ist vor allem für die überwinternden Vögel von grosser Bedeutung - die Beschreibung des Sees und seiner Flora und Fauna entspricht den Tatsachen und ist kein Aprilscherz. Westlich grenzt der Arlesheimer Wald an den Arlesheimer See.

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Ein Silberreiher am Arlesheimer See

Der Arlesheimer See liegt in Baden-Württemberg, in Freiburg, Stadtteil Tiengen, und ist nach unserer Gemeinde benannt. Das 23 Hektar grosse Gebiet des Arlesheimer Waldes und des Arlesheimer Sees in Tiengen war viele Jahrhunderte lang im Besitz des Basler Domkapitels. Die Namensgebung von Wald und See erfolgte in Erinnerung an die geschichtlichen Beziehungen zwischen Tiengen und des seit 1678 in Arlesheim ansässigen Basler Domkapitels. Das Domkapitel hatte zudem bis 1806 das Patronat über die Tiengener Dorfkirche inne.

Der Arlesheimer See entstand im Zuge des Autobahnbaus Karlsruhe – Basel Anfang der 1960er Jahre: zur Deckung des enormen Bedarfs wurde entlang der Trasse Kies entnommen, dabei entstanden die heutigen Baggerseen. 1966 wurde der Bereich „Arlesheimer See“, initiiert durch die Aktivitäten des damaligen Bundes für Vogelschutz, als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Der Wanderer von Arlesheim

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