Montag, 8. Dezember 2008

Ein Arleser Rebus oder Die Magie der Dinge

Schloss-Birseck-Arlesheim-Tafel-mit-Rebus
Holztafel gegenüber der Kappelle des Schlosses Birseck

Unweit des ehemaligen äusseren Eingangs zum Schloss Birseck und schräg gegenüber der Kapelle befindet sich eine Holztafel, auf der von oben nach unten eine Rose, eine Windrose, eine Hand, ein Rad, ein Fuss, eine Schlange und eine Kröte dargestellt sind: ein Rebus. Mit dem Dechiffrieren von sinnvoll angeordneten Bilderfolgen beschäftigt man sich bereits seit der Antike. Vermutlich handelt das "Arleser Rebus" vom Leben und dessen Vergänglichkeit.

Das Kunstmuseum Basel zeigt noch bis am 4. Januar 2009 die Ausstellung Die Magie der Dinge. Das Stilleben der früheren Neuzeit ist keine blosse Stilübung. Vielmehr bedient es sich repräsentativer Sinnbilder und Zeichen, deren Schlüssel zum Verständnis nicht selten verloren gegangen ist. Rebusähnlich laden die Werke zum Dechiffrieren ein. Basis bilden die Symbolsammlungen des Altertums, welche im Mittelalter neu geordnet und in der Renaissance wieder entdeckt sowie mit alchemistischen Symbolen ergänzt wurden.

Vorschläge zur Dechiffrierung des Arleser Rebus sind willkommen

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