Domgigapan und Domtaschen

Das Abbild des Arleser Doms wurde dieser Tage gleich zwei Mal zerlegt. Ergebnis: 1 Gigapan und 500 Taschen.

Der Gigapan wurde von Werner Getzmann alias gluglu erstellt. Er ist 620 Mega Pixel gross und besteht aus 100 Bildern.

Gigapan-Dom-von-Arlesheim-erstellt-von-gluglu
Klick auf das Bild und erforsche den Gigapan

Aus dem Vlies vor dem Dom, Autor: Roland Zumbühl, werden 500 Taschen fabriziert. Der Auftrag ging an die Job Factory.
Die Taschen werden in der Woche nach Ostern den Mitgliedern der römisch-katholischen Kirchgemeinde angeboten. Was übrigbleibt, kann am Frühlingsmarkt (24. April 2010) gekauft werden, berichtet das Wochenblatt in seiner jüngsten Ausgabe. Der Erlös kommt der Innenrenovation zugute.

Dom-Renovation-2009-Vlies

Während der Aussenrevonation im 2. Halbjahr 2009 schützte ein 700m2 grosses Vlies den Dom. Bildquelle

Arleser Cabarettli 2010: Das Programm

Ermitage-Schraenzer-Arlesheim
... au d Ermitage-Schränzer sin am Cabarettli drby ...

Sali Wanderer - schribt dr Vertschubblet -
Y ha gseh, Dir fähle wiider die gnaue Date vom Cabarettli 2010; y schigg Dir sy wie letscht Joor, für Dy Blog.
e Gruess, dr Vertschubblet


Hier also die Eckdaten:
Am Samstag, 6. Februar 2010, findet in der Mehrzweckhalle des Domplatzschulhauses das Cabarettli 2010 statt. Türöffnung ist um 19.30 Uhr, das Programm beginnt um 20 Uhr.
Es wirken mit: Die Backfische, 11 Pfeifen und 4 Trommeln, die Vertschubblete, Schnitzelbängg, Arleser Clownerie und d Ermitage-Schränzer.

Dr Wanderer wünscht e schööne Obe!

Vanja Hug lädt in die Eremitage ein

Ermitage-Arlesheim-Foto-Flickr-ritsch48
Winter in der Eremitage. Foto via Flickr, Copyright Ritsch48

"Da erfreulicherweise das Interesse an der Arlesheimer Eremitage weiterhin gross ist," - schreibt Vanja Hug, Autorin von Die Eremitage in Arlesheim. Ein Englisch-Chinesischer Landschaftsgarten der Spätaufklärung dem Wanderer - "werde ich im Frühjahr wieder zwei Führungen durch diese faszinierende Gartenanlage anbieten: Samstag, 20. März 2010 und Samstag, 27. März 2010.

Die Besammlung ist jeweils um 14.30 h auf dem Domplatz in Arlesheim. Die Führung dauert bis ca. 17.00 h (maximal 17.30 h).
Kosten: Freiwilliger Unkostenbeitrag in der Grössenordnung von Fr. 20.-- bis 30.--. Um einen Überblick über die Teilnehmerzahl zu haben, bitte ich Sie/Euch um
Anmeldung. Entweder schriftlich an: Vanja Hug, Hermann Suter-Str. 9, 4053 Basel, oder per E-Mail: vanja.hug at bluewin.ch, oder telefonisch: 061 271 97 00.
Bitte nicht vergessen, die Anzahl der teilnehmenden Personen anzugeben. Vielen Dank!
(Die Anmeldung ist auch wichtig, um Sie/Euch im Falle extrem schlechten Wetters recht-zeitig darüber informieren zu können, ob die Führung stattfindet oder nicht. Falls nur ein paar Regentropfen fallen, wird sie auf jeden Fall durchgeführt).
Ich freue mich auf Ihr Kommen!
Mit freundlichen Grüssen, Dr. phil. Vanja Hug"

Menz-Projekt zum Ersten: Bildreise durchs Baselbiet

Der Arlesheimer Paul Menz hat die Früchte seiner Reisen durchs Baselbiet im Internet veröffentlicht. Und es macht den Anschein, dass kein Flecken sprich keine Gemeinde des Kantons fehlt!

So finden sich auch Aufnahmen von der Gemeinde mit der geringsten Einwohnerzahl (131), voilà:

Paul-Menz-Arlesheim-Menz-Projekt-Kilchberg
Lösung: klick aufs Bild

... oder mit der kleinsten Fläche (1,32 km2):
Menz-Projekt-Giebenach
Lösung: klick aufs Bild

"Arlese schloot Wälle"

Arlesheim-Fasnacht-2010

4 Jahre Wanderschaft: Ein Gläschen in Ehren ...

... gönnt sich der Wanderer.

Der Wanderer von Arlesheim ist das dienstälteste, aktive Weblog in Arlesheim und kann heute auf 4 Jahre Berichterstattung zu Arlesheims Kultur, Geschichte und Natur zurückblicken.

Simmendinger-Arlesheim-Cabernet-Jura
Cabernet Jura von Simmendinger, Arlesheim

"Dunkles Kirschrot; rauchige, würzige Noten, beerig; am Gaumen mittlere Fülle, kräftiger Geschmack, frische Säure, beeriges Finale; origineller Wein" - so der Cabernet-Jura-Degustationsbericht von La Sélection.

Der Cabernet Jura 2007 des Arleser Weinbauern Simmendinger wurde 2009 von der unabhängigen Weinprämierung La Sélection als Spitzenwein mit der Médaille d'or ausgezeichnet.

Baselbieter Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts online

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Schichtpause in der Schappe-Fabrik Arlesheim, 1940er Jahre
Foto Albert Urech,
Bildquelle

2001 erschien "Nah dran, weit weg": die Geschichte des Kantons Basel-Landschaft in 6 Bänden. Band 5 und 6 dieses (vergriffenen) Werks bildet die Grundlage für das neu eröffnete Internetportal zur Baselbieter Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. 34 Rundgänge laden zum Stöbern ein, die Suchfunktion erlaubt die freie Suche oder die Suche nach Schlagworten. Ergänzt werden die Beiträge durch Foto- und Filmmaterial.

Der Entscheid, anstelle einer Neuauflage der Kantonsgeschichte von 2001, die Texte zum 19. und 20. Jahrhundert nicht nur im Internet zugänglich zu machen, sondern auch die Textmodule untereinander zu verlinken, ist sehr zu begrüssen.

Hospiz im Park: Abschied nehmen

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Hospiz im Park, Foto: NZZ / Matthias Wäckerlin

Unter dem Titel "Abschied nehmen ist harte Arbeit" berichtet die NZZ in ihrer online Ausgabe vom 9. Januar 2010 über Eindrücke aus dem Arleser Hospiz im Park (Text Daniela Kuhn). Lesenswert:

"In den letzten zwei Tagen sind sechs Patienten gestorben. Die jüngste Verstorbene war 30 Jahre alt. Eine andere Frau, deren Eintritt für heute geplant war, hat die Nacht nicht überlebt. Das Sterbehospiz, welches über zehn Zimmer verfügt, ist somit nur zur Hälfte belegt. «Das ist ungewöhnlich», sagt ..... " weiterlesen auf NZZ online.

Arleser Hofgässler im Ständerat: in memoriam Emil Rudin

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Der Faller- oder Suryhof an der Hofgasse 2, Geburts- und Wohnhaus von Hans Gutzwiller, Vater von Felix Gutzwiller, (Bildquelle)

Am 7. Januar 2010 begrüsst die FDP Arlesheim Felix Gutzwiller, Ständerat des Kantons Zürich, im Ochsen. Gutzwiller hat seine Kindheit im so genannten Fallerhof an der Hofgasse 2 verbracht. Sein Vater war Hans Gutzwiller.

Ebenfalls an der Hofgasse hat Ständerat Emil Rudin seine Wurzeln. Auch er vertrat die FDP im Stöckli.

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Rechts im Bild: Emil Rudins Geburtshaus an der Hofgasse 9

Emil Rudin wurde am 9. August 1896 in Arlesheim geboren und besuchte die Schulen in Arlesheim und Basel. Seine Lehre absolvierte er beim Verband Schweizerischer Konsumvereine in Basel (VKS). Von 1921 - 1929 war er Adjunkt des VSK, 1929 bis zu seinem Tode 1946 Direktor des Allgemeinen Consum-Vereins beider Basel, dem ACV, ab 1935 war er Direktionspräsident.

Rudin war Mitglied der Arleser Schul- und der Kirchenkommission sowie des Gemeinderats (1924 - 1932). Seit 1926 war er für die FDP im Landrat, den er 1931/1932 präsidierte. 1932 wurde er in den Ständerat gewählt (1932 - 1936).

Während des Zweiten Weltkrieges war Rudin Chef der Arlesheimer Ortswehr. Deren Aufgabe war es im Zusammenhang mit kriegerischen Handlungen Sicherheit und Hilfe zu leisten. Aus den Ortswehren entstand später der Zivilschutz, dieser ist allerdings anders als die Ortswehr nicht bewaffnet.

Am 15. Juli 1946 verunglückte Rudin beim Fischen an der Birs in der Nähe von Duggingen. Sein Leichnam wurde am 2. August 1946 von einem Taucher im Birsbett gefunden. Am 11. Juni 1947 stellte das Basler Zivilgericht fest, dass nur ein Birsecker als Nachfolger des verunglückten Emil Rudin als Direktor des ACV beider Basel gewählt werden dürfe.

Gute Fahrt ins 2010

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Die Re 6/6 11651 "Dornach-Arlesheim" wurde 2009 frisch revidiert und trägt neu die Bezeichnung Re 6/6 620 051-3. Hier eine Aufnahme der Lokomotive im Depot Erstfeld. Im hinteren, rot bemalten Teil (rechts im Bild) schwach ersichtlich: das Arleser Wappen. Bildquelle

Der Wanderer von Arlesheim dankt seiner Leserschaft für die treue Begleitung seit bald vier Jahren und wünscht gute Fahrt ins 2010.

Wienacht in Arlese

D Sunntigsschuel-Wienacht in dr reformierte Chirche isch am Sunntig, am 20. Dezämber zäme mit em Chinderchor vo dr Musigschuel; am Heilig Obe git's e Gottesdienscht vo halb elfi bis halb zwölfi Znacht mit em Chammerchor. Mehr zum Wienachtsprogramm vo de Reformierte.

Im Dom git's am Heilig Obe am fünfi Zobe e Familiegottesdienscht und am zwölfi Znacht e Mitternachtsgottesdienscht mit em Domchor. Am 27. Dezämber git's am fünfi Zobe e Chrippefyyr für Chinder. Mehr zum Wienachtsprogramm vo de Katholike.

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E fridlichi Wienacht wünscht

Dr Wanderer vo Arlese

Arleser Brunsli: Das Werenfels Rezept

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Arleser Brunsli nach Werenfels. Rechts im Bild ein neumodisches Brunsli
3 - 4 Eiweiss steif schlagen, 500 g Puderzucker und 500 g ungeschälte geriebene Mandeln beifügen, 100 g geraffelte dunkle Schokolade unterziehen. Teig auf Zucker ca. 7 cm dick auswallen. Gutzi ausstechen. Ca. 5 Stunden trocknen lassen und dann bei 100 Grad 15 - 20 Minuten backen.
Schokolade schmelzen oder raffeln? Oder Kakaopulver anstelle der Schokolade verwenden? Konservativere Brunslirezepte verwenden Kakaopulver anstelle der geraffelten Schokolade, neumodischere schmelzen die Schokolade (dunkleres Brunsli). Nach dem Werenfels-Rezept wird die Schokolade geraffelt. Am weitesten verbreitet, insbesondere auch im Verkauf, ist die Variante mit der geschmolzenen Schokolade. - Brunsli werden in der Literatur erstmals um 1790 als Basler Braun erwähnt (siehe "Das süsse Basel" von E.A. Meyer).

Brunsli (helleres Brunsli) wurden - so wird es im Dorf wieder gegeben - von der in Arlesheim wohnhaften Familie Werenfels nach obigem Rezept zubereitet. Das Rezept fand in Arlesheim Verbreitung. - Familie Werenfels habe, insbesondere in den 1960-er Jahren, diskret und ohne sich persönlich in den Vordergrund zu stellen, wesentlich und bis heute nachhaltig zum Wohl der Arleser Bevölkerung beigetragen, sagt man.

2010: Werke aus der Sammlung Im Obersteg im Forum Würth

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Pablo Picasso, La guenon et son petit (Pavianweibchen mit Jungem), 1951, Bronze, Sammlung Im Obersteg, Depositum im Kustmuseum Basel (zur Zeit nicht ausgestellt), Bildquelle

Ein Highlight 2010 in Arlesheim: Unter dem Titel "Von Nolde bis Buffet" zeigt das Forum Würth vom 15. Januar bis 30. Mai 2010 Werke aus der Sammlung Im Obersteg.

Die Privatsammlung Im Obersteg ist seit 2004 im Kunstmuseum Basel als Dauerleihgabe deponiert. Die im Forum Würth gezeigten Werke sind mehrheitlich der Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Die Ausstellung gliedert sich in zwei Teile: Der erste Teil ist den neuen künstlerischen Positionen, den unterschiedlichen Antworten auf den gesellschaftlichen Bruch nach dem zweiten Weltkrieg, gewidmet; Ausgangspunkt ist Picassos Bronzeplastik „La Guenon et son petit“ von 1951, der Höhepunkt bildet eine Gruppe früher Arbeiten von Bernard Buffet, dessen kometenhafter Aufstieg im Paris der Nachkriegszeit heftig umstritten war.

Im zweiten Teil der Ausstellung werden Werke der Schweizer Künstler Cuno Amiet, Ferdinand Hodler und Paul Klee aus den Anfängen der Sammlung Im Obersteg (ab 1916) und Werke von Emil Nolde gezeigt, letztere ein gemeinsames Sammlungsthema von Würth und Im Obersteg.

Die Sammlung Im Obersteg ist eine der bedeutendsten Schweizer Privatsammlungen der klassischen Moderne. Sie vereint u.a. Spitzenwerke von Marc Chagall und Pablo Picasso sowie bedeutende Werkgruppen von Alexej von Jawlensky, Paul Klee, Chaïm Soutine und Bernard Buffet.

Weihnächtliches im Wochenblatt

Leserbrief-Lorenz-Kober-Wochenblatt
Leserbrief im Wochenblatt vom 3. Dezember 2009

Der Wanderer schliesst sich an: Der Bevölkerung von Arlesheim sei Erleuchtung gewünscht. - Andere Frage: hängt eigentlich der dicke, rote, hässliche Plastikchlaus immer noch an der Fassade der Domgasse Nr. 4, Jeannerets Heim und Firmensitz? Falls ja, so würden wir Herrn Jeanneret die Erleuchtung wünschen, diesen, sinngemäss dem Vorschlag von Lorenz Kober folgend, ebenfalls zu entsorgen. Elektroschrott.

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Zuletzt aktualisiert: 7. Feb, 08:46

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