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    <title>Der Wanderer von Arlesheim (Skizzen zu Arlesheims Kultur, Geschichte und Natur. Fundstücke von Wanderungen in Arlesheim und Umgebung) : Rubrik:Natur</title>
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    <description>Skizzen zu Arlesheims Kultur, Geschichte und Natur. Fundstücke von Wanderungen in Arlesheim und Umgebung</description>
    <dc:publisher>wanderer</dc:publisher>
    <dc:creator>wanderer</dc:creator>
    <dc:date>2009-11-16T21:46:08Z</dc:date>
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  <image rdf:about="http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/icon.jpg">
    <title>Der Wanderer von Arlesheim</title>
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    <title>Bunter Gast in Arlesheimer Gärten</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Distelfink-in-Arlesheimer-Garten&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Distelfink-in-Arlesheimer-Garten.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Stieglitz in Arleser Garten&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wer seinen Garten nicht über Mass aufräumt, lässt Blumen stehen  den Stieglitz, auch als Distelfink bekannt, freuts, denn er ernährt sich von Sämereien.&lt;/b&gt; So ist zur Zeit da und dort in Arlesheim zu beobachten, wie der Stieglitz sich an den Kernen der Sonnenblume gütlich tut, teilweise sogar kopfunter hängend pickend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mit der auffallenden Färbung des Stieglitzes befassen sich auch Sagen&lt;/b&gt;: Als Gott allen Vögeln ihre Farben gegeben habe, sei der Stieglitz bescheiden in der hintersten Ecke sitzen geblieben. Als er als Letzter zu Gott gekommen sei, habe dieser keine Farbe mehr gehabt. Da habe Gott aus einem jedem Topf noch einen kleinen Tupfer gesucht: So seien der rote Schnabelgrund, der schwarze Scheitel, die schwarzen Flügel, der Schwanz, die gelbe Binde über den Flügeln, die weissen Tupfen an Kopf, Flügeln und Schwanz, der lichtbraune Rücken und die gelbweisse Unterseite zustande gekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer anderen Sage zufolge soll der damals noch einfachfarbene Fink Jesus am Kreuz die Dornen aus dessen Haut gezogen haben um so sein Leid zulindern. Dabei sei der Vogel mit Blut besprenkelt worden, das er noch heute trage. - So ist auch zu erklären, warum die Abbildung eines Stieglitz auf mittelalterlichen Malereien und frühen Gemälden der Neuzeit oft vertreten ist und den Opfertod Jesu symbolisiert.
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Stieglitz&quot;&gt;Mehr über den Stieglitz&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/739/display/6897913&quot;&gt;&lt;i&gt;herbstverfallend&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; - Fotodokument von Roland Zumbühl über die Vergänglichkeit der Sonnenblume&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>wanderer</dc:creator>
    <dc:subject>Natur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 wanderer</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-31T15:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5863228/">
    <title>Im Zeichen der Waldschnepfe</title>
    <link>http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5863228/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;80&quot; alt=&quot;Naturschutzverein-Arlesheim-Header-Webseite&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Naturschutzverein-Arlesheim-Header-Webseite.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Die neue Webseite des Naturschutzvereins Arlesheim, Headerbild&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Naturschutzverein Arlesheim (NVA) feiert am 5. September 2009 sein 20-jähriges Bestehen mit einem Dorffest.&lt;/b&gt; Pünktlich zum Jubiläum hat der Verein eine &lt;a href=&quot;http://www.nvarlesheim.ch/&quot;&gt;Webseite &lt;/a&gt;aufgeschaltet, die über den Verein und seine Aktivitäten informiert. Dort findet sich ebenfalls das &lt;a href=&quot;http://www.nvarlesheim.ch/20-jahre-nva/&quot;&gt;Festprogramm&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wappenvogel des NVA ist die &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.vogelwarte.ch/home.php?lang=d&amp;cap=voegel&amp;file=detail.php&amp;WArtNummer=2230&quot;&gt;&lt;b&gt;Waldschnepfe&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;. Die Waldschnepfe brütet auf dem Boden, hauptsächlich in den Voralpen und im Jura zwischen 10001700 m Höhe. Lokal kommt sie auch in den Niederungen, in den Zentralalpen und auf der Alpensüdseite vor. Insbesondere in den Niederungen ist ihr Bestand rückläufig. Für ihre Gefährdung werden u.a. Störungen während der Brutzeit durch Freizeitaktivitäten verantwortlich gemacht. Sie ist dank ihres braunrot gescheckten Gefieders optimal für ein Leben auf dem Waldboden angepasst. Als Lebensraum benötigt sie ausgedehnte, eher feuchte und &lt;i&gt;störungsarme &lt;/i&gt;Wälder. Im Winter ziehen die meisten Waldschnepfen in den Mittelmeerraum oder an die Atlantikküste in Westeuropa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Der Wanderer von Arlesheim gratuliert zum Vereinsjubiläum und nimmt die Webseite gerne in seine Linkliste auf.&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>wanderer</dc:creator>
    <dc:subject>Natur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 wanderer</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-06T09:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5665174/">
    <title>25. April: Nationaler Tag der Hochstammbäume</title>
    <link>http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5665174/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;hochstaemmer-arlesheim&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/hochstaemmer-arlesheim.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Junge Hochstämmer im Naturschutzgebiet Ermitage, Richtung Gobenmatt&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Am 25. April 2009 ist der Nationale Tag der Hochstammbäume&lt;/b&gt;. Im Baselbiet gibt es ungefähr 170&apos;000 Hochstämmer, 1951 waren es noch 549&apos;000. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu nehmen die aus Niedrigstämmern bestehenden  Obstbaumanlagen zu. Ihre Vorzüge sind bekannt, das Pflücken der Früchte ist einfacher und mit weniger Gefahren verbunden und die Qualität ist besser. Konsumentinnen und Konsumenten wollen optisch ansprechende und möglichst haltbare Früchte.&lt;br /&gt;
Auch die Pflege der Bäume gestaltet sich weit problemloser als bei den Hochstammbäumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Hochstämmer verschönern nicht nur unsere Landschaft, sondern sie sind vor allem auch ein wichtiger Lebensraum für die Fauna. &lt;/b&gt;So sind beispielsweise der Gartenrotschwanz, der Wiedehopf und der Rotkopfwürger, welche vom Aussterben bedroht sind, auf die Hochstämmer angewiesen. Jährlich verschwinden etwa 3&apos;000 Hochstämmer ohne gleichwertigen Ersatz.&lt;br /&gt;


&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.hochstamm-suisse.ch/ow/index.html&quot;&gt;Label &lt;i&gt;Hochstamm suisse&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.hochstammbäume.ch/&quot;&gt;Webseite Hochstammbäume&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>wanderer</dc:creator>
    <dc:subject>Natur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 wanderer</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-25T06:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5658547/">
    <title>Wohnraum für Wildbienen schaffen</title>
    <link>http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5658547/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Buchbinderei-Heidersberger-Schaufenster-Wildbienenappartement&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Buchbinderei-Heidersberger-Schaufenster-Wildbienenappartement.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Schaufenster der Buchbinderei Heidersberger an der Hofgasse: Wildbienenappartement&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Wildbiene&quot;&gt;&lt;b&gt;Wildbienen &lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;sind bedroht, 45% stehen auf der Roten Liste. Einerseits haben sie Nahrungsprobleme, es fehlt ihnen an artenreichen Blumenwiesen. Zudem leiden sie an &quot;Wohnungsnot&quot;, denn in den versiegelten Böden, aufgeräumten Gärten und an den glatten Hauswänden finden sie kaum Möglichkeiten, ihre Nester anzulegen.&lt;/b&gt; Die Artenvielfalt der Wildbienen ist beeindruckend.Trotzdem ist ihre Bedrohungslage besorgniserregend: Etwa 270 der in der Schweiz vorkommenden 600 Wildbienenarten steht auf der Roten Liste. Während die Honigbienen grosse Völker bilden und unterschiedlichste Blüten-pflanzen als Nahrungsquelle nutzen können, sind ihre nächsten Verwandten Einzelgänger mit hohen Ansprüchen an ihren Lebensraum.Viele Wildbienenarten sind auf spezielle Futterpflanzen und besondere Strukturen zum Nisten angewiesen. Doch intensive Landwirtschaft und Siedlungsbau sowie dieVerarmung natürlicher Lebensräume machen den oft farbigen, glänzenden oder behaarten kleinen Bienen das Leben schwer. Die ökologische Bedeutungder kleinen Bienen zeigt sich am eindrücklichsten bei jenen speziellen Pflanzen, die nur gerade von einer einzigen Wildbienenart bestäubt werden können. Stirbt diese Wildbienenart aus, verschwindet auch die Pflanze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;In der Buchbinderei Heidersberger an der Hofgasse kann für Fr. 55.-- ein sogenanntes Wildbienenappartement bezogen werden.&lt;/b&gt; Mit  seinem morschen Holz, gebohrten Löchern in Hartholz oder abgeschnittenen hohlen Pflanzenstängel bietet es sehr vielen Wildbienenarten Hohlräume zum Nisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wildbienenhaus wird in der Schreinerei des Bürgerspitals Basel hergestellt.

&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;i&gt;siehe auch:&lt;/i&gt; &lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/4942245/&quot;&gt;&lt;i&gt;Inge Kober, Alte Gärten, alte Gärtner&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;,&lt;i&gt; Kapitel über den Wandgarten des Sundgauerhofes (Ecke Hauptstrasse / Ermitagestrasse)&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>wanderer</dc:creator>
    <dc:subject>Natur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 wanderer</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-22T05:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5614222/">
    <title>Der Lerchensporn kündigt den Frühling an</title>
    <link>http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5614222/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Eremitage-Arlesheim-hohlknolliger-Lerchensporn&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Eremitage-Arlesheim-hohlknolliger-Lerchensporn.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zur Zeit blüht östlich des mittleren Weihers in der &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/topics/Eremitage/&quot;&gt;&lt;b&gt;Eremitage &lt;/b&gt;&lt;/a&gt;der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Hohler_Lerchensporn&quot;&gt;&lt;b&gt;hohlknollige Lerchensporn&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;(Foto: Richtung Westen zum mittleren Weiher)&lt;/i&gt;. Die mehrheitlich rosa blühenden Pflanzen sind Frühblüher und regelmässig mit einigen weissen untermischt. Der Nektar des Lerchensporns bildet zu Frühlingsbeginn für langrüsselige Bienen eine wertvolle Nahrungsquelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;292&quot; alt=&quot;Eremitage-Arlesheim-Lerchensporn&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Eremitage-Arlesheim-Lerchensporn.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>wanderer</dc:creator>
    <dc:subject>Natur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 wanderer</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-29T16:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5396712/">
    <title>Vogelhäuschenzeit?</title>
    <link>http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5396712/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;373&quot; alt=&quot;Vogelhaus-in-Arlesheim&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Vogelhaus-in-Arlesheim.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Eine Kohlmeise zu Besuch in einem Arleser Vogelhäuschen&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nun werden in Arlesheim wieder die Vogelhäuschen entstaubt, in Bäumen und Sträuchern platziert und gefüllt, Nussstangen für Eichhörnchen, Kohlmeise &amp; Co. in die verschneiten Sträucher gehängt.&lt;/b&gt; Die Gäste lassen nicht lange auf sich warten und picken vom Gabentisch. Doch wie sinnvoll ist die Winterfütterung von Vögeln? Die &lt;a href=&quot;http://www.vogelwarte.ch/&quot;&gt;Vogelwarte Sempach &lt;/a&gt;betont, dass die Beobachtung am Futterbrett für viele Menschen einen wichtigen Kontakt zur Vogelwelt darstellt. Sie unterstreicht aber auch, dass das Füttern der Vögel biologisch keine Notwendigkeit darstellt, da die Vögel an die kalte Jahreszeit gut angepasst sind. - In Arlesheim wurden am Futterbrett nebst Kohlmeise und Amsel auch die Blaumeise, das Rotkehlchen, der Buchfink und Haussperlinge gesichtet. 
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.vogelwarte.ch/home.php?cap=voegel&amp;file=uebersicht.php&amp;lang=d&amp;wKeyword=F&amp;wOption=infonet&quot;&gt;Liste der am Futterbrett zu beobachtenden Vögel&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://infonet.vogelwarte.ch/home.php?siteLoad=wif&amp;hkg=15&amp;lang=de&quot;&gt;Vogelwarte Sempach: Wie und wann soll man füttern&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>wanderer</dc:creator>
    <dc:subject>Natur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 wanderer</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-18T19:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5198660/">
    <title>7. Basler Tag der Artenvielfalt in der Reinacher Heide</title>
    <link>http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5198660/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Reinacherheide-via-webseite-naturschutzdienst&quot; width=&quot;245&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Reinacherheide-via-webseite-naturschutzdienst.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Plan des Natruschutzgebietes &quot;Reinacher Heide&quot;, &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.naturschutzdienst-bl.ch/index.php?cat=gebiete&amp;sub=heide&quot;&gt;&lt;i&gt;Bildquelle&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das Naturschutzgebiet Reinacher Heide liegt an der Birs auf Arlesheimer und Reinacher Boden. Obwohl nur 39 Hektaren gross, sind auf diesem Gebiet fast die Hälfte aller im Kanton Baselland vorkommenden Pflanzenarten anzutreffen. Der &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.nmb.bs.ch/forschung/forschung-biowissenschaften/basler-tage-der-artenvielfalt/7ter_basler-tag-der-artenvielfalt-2008.htm&quot;&gt;&lt;b&gt;7. Basler Tag der Artenvielfalt &lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;widmet sich am 19. und 20. September 2008 der sich durch ihre &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/2049678/&quot;&gt;&lt;b&gt;aussergewöhnlich hohe Artenvielfalt&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;auszeichnenden Reinacher Heide.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Während 24 Stunden werden Forscherinnen und Forscher ausschwärmen und die Vielfalt der Pflanzen- und Tierarten erfassen. Den Spezialistinnen und Spezialisten kann bei der Feldforschung über die Schulter geschaut werden. In Führungen werden Vögel, Pflanzen, Käfer, Wasserinsekten und Fische, freijagende Spinnen, Blattflöhe und andere pflanzensaugende Insekten, Wanzen und Wasserkäfer vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Samstag, 20. September 2008, wird um 10.30 Uhr die durch die Erforschung der &lt;a href=&quot;http://www.nmb.bs.ch/nmb_artenvielfalt_08-2.pdf&quot;&gt;Arlesheimer Leuchtkäferpopulation &lt;/a&gt;in unserer Gemeinde bekannte Dr. Eva Sprecher alle Interessierten auf eine Forschungsreise zum Thema Käfer mitnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ganze Programm ist im &lt;a href=&quot;http://www.nmb.bs.ch/nmb_artenvielfalt_08-2.pdf&quot;&gt;Einladungsflyer&lt;/a&gt; nachzulesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Treffpunkt für die Exkursionen ist der Infostand bei der Heidebrücke, die im Industriequartier &apos;Obere Widen&apos; Arlesheim mit Reinach verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen zur Reinacher Heide auf der 
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.naturschutzdienst-bl.ch/index.php?cat=gebiete&amp;sub=heide&quot;&gt;Webseite des Naturschutzdienstes Baselland&lt;/a&gt; und auf der &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.baselland.ch/Reinacherheide-htm.301943.0.html&quot;&gt;Webseite des Kantons Baselland&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>wanderer</dc:creator>
    <dc:subject>Natur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 wanderer</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-18T05:58:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5159211/">
    <title>Bewegte Bilder von der Birs</title>
    <link>http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5159211/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Birs-beim-Heidebrueggli-Arlesheim-Reinach&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Birs-beim-Heidebrueggli-Arlesheim-Reinach.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Auf &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.birs.tv/&quot;&gt;&lt;b&gt;Birs TV&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;sind bewegte und vertonte Bilder der Birs beim Heidebrüggli zu sehen.&lt;/b&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Via Webseite &lt;a href=&quot;http://www.seidentor.ch/index.htm&quot;&gt;Bauprojekt Seidentor&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>wanderer</dc:creator>
    <dc:subject>Natur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 wanderer</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-31T09:57:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5144352/">
    <title>Leuchtkäfer in Arlesheim: neuer Bericht für 2007 und 2008</title>
    <link>http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5144352/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;alter-friedhof-bei-der-trotte-arlesheim&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/alter-friedhof-bei-der-trotte-arlesheim.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;2007 wurden erstmals Leuchtkäfer auf dem Gelände des alten Friedhofs bei der Trotte gesichtet.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/4014612/&quot;&gt;&lt;b&gt;2006 wurde erstmals eine ausführliche Untersuchung der Leuchtkäfervorkommen in Arlesheim durchgeführt&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;. &lt;b&gt;Das Resultat zeigte damals, dass der Grosse Leuchtkäfer (Lampyris noctiluca) im ganzen Gebiet von Arlesheim vorkommt, allerdings in nur geringer Zahl. Daten aus früheren Jahren liegen keine vor, sodass keine Vergleiche mit der einstigen Lage gemacht werden können. Dr. Eva Sprecher-Uebersax, Naturhistorisches Museum Basel, hat einen neuen Bericht über die Lage der Arlesheimer Leuchtkäfer in den Jahren 2007 und 2008 verfasst.&lt;/b&gt; Nachfolgend eine Zusammenfassung des Berichts:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;274&quot; alt=&quot;Leuchtkaefer-Maennchen-nhm-basel&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Leuchtkaefer-Maennchen-nhm-basel.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Leuchtkäfer, Männchen (Foto Dr. Eva Sprecher, &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.nmb.bs.ch/&quot;&gt;Naturhistorisches Museum Basel&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Untersuchung von 2006, an der die Bevölkerung mit zahlreichen Meldungen rege teilnahm, wurden 2007 und 2008 wieder Aufrufe publiziert, mit der Bitte, Beobachtungen von Leuchtkäfern zu melden. Der Rücklauf war jedoch bedeutend geringer; einer der Gründe dürfte in den deutlich schlechteren Wetterbedingungen in der Glühwürmchen-Zeit zu suchen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Insgesamt trafen relativ wenige Meldungen aus der Bevölkerung ein. Dennoch dokumentieren sie ein recht gleichmässiges, wenn auch eher kleines Vorkommen der Leuchtkäfer in ganz Arlesheim.&lt;/b&gt; Neu gemeldete Fundorte befinden sich am Rainweg, am Bruggweg, an der Terrassenstrasse und beim alten Friedhof bei der Trotte. Während der Rainweg und auch der alte Friedhof bei der Trotte sich gut in die Region mit den 2006 am meisten gemeldeten Leuchtkäfern einfügen, sind die beiden andern Fundorte recht interessant, da 2006 von dieser Gegend keine Meldungen eintrafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;280&quot; alt=&quot;Leuchkaefer-Larve-nhm-basel&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Leuchkaefer-Larve-nhm-basel.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Leuchtkäfer, Larve (Foto Dr. Eva Sprecher, &lt;/i&gt;&lt;a &gt;Naturhistorisches Museum Basel&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits 2006 ergingen Hinweise über Vorkommen an folgenden Standorten in Arlesheim: Obere Holle, Hollenweg, Finkelerweg,  Nähe Waldrand, Schleife (Ermitagestrasse), Amselweg, Spitalholzweg, Hinter dem Saal und Zinnhagweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weniger Meldungen bedeuten nicht gleich weniger Tiere und man kann nach so kurzer Zeit sicher nicht von einem Rückgang reden, denn die von den Leuchtkäfern bevorzugten schwülwarmen Abende waren 2007 und 2008 deutlich weniger häufig als 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die mit der Erhebung der Arlesheimer Leuchtkäferpopulation betraute Eva Sprecher stellt fest, dass künstliche Lichtquellen die Partnerfindung bei den Leuchtkäfern stören können.&lt;/b&gt; Obwohl in Arlesheim nie Leuchtkäfermännchen an künstlichen Lichtquellen wie Strassenlampen beobachtet wurden, ist es dennoch denkbar, dass auch hier solche Lichter die Männchen ablenken und desorientieren. Die Lichterflut stellt zweifelsohne eine beträchtliche Störung für Leuchtkäfer dar und erschwert das Auffinden der begattungswilligen Weibchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Besten Dank an Frau Dr. Eva Sprecher vom Naturhistorischen Museum Basel für das Zurverfügungstellen des Berichts und der Fotos von Leuchtkäfern aus dem Museumsfundus.&lt;/i&gt;&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/4014612/&quot;&gt;Bericht über die Leuchtkäferpopulation 2006 in Arlesheim&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>wanderer</dc:creator>
    <dc:subject>Natur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 wanderer</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-24T12:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/4942245/">
    <title>Alte Gärten - Alte Gärtner</title>
    <link>http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/4942245/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;inge-kober-alte-gaerten-alte-gaertner&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/inge-kober-alte-gaerten-alte-gaertner.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Alte Gärten - Alte Gärtner. Die Arlesheimer Autorin und Naturschützerin Inge Kober hat einige Gedanken zum Altersgarten aufgezeichnet: &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Heute, in hohem Alter, bin ich immer noch täglich im Garten tätig, und die Lebensfreude, die mir mein Garten schenkt, möchte ich versuchen zu vermitteln, als Dank, in erster Linie an die Natur,  &lt;/i&gt;schreibt Inge Kober und fährt fort: &lt;i&gt;Aber: &quot;Zwei Seelen, ach, fühl ich in meiner Brust&quot;, die eine ist die Gärtnerseele und die andere die Naturschutzseele, und diese zwei liegen sich oft arg in den Haaren, ziemlich streitbar. Eine Gratwanderung! Aber im Alter unterliegt der Gärtner immer öfter und die Naturschutzseele schwingt obenauf. Und: im Alter wird man toleranter, auch denen gegenüber, die der Mensch als &quot;Un&quot;-kräuter und &quot;Un&quot;-geziefer bezeichnet. Über dieses Tolerantwerden im Garten und was man dabei gewinnt, handelt dieses Buch.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inge Kober beschreibt Gärten voller Schätze, Gärtnerinnen und Gärtner, die ihr Herzblut an ihren Garten vergeben oder vergeben haben - in Arlesheim und anderswo. Der Lesende begegnet dem Wandgarten, dem Laborgarten, dem Topfgarten oder der Poesie im Altersgarten und lernt vom Nutzen der Wildbienenvillen oder dass  Mörtelwespen, Seidenbienen, Wollbienen und Kuckucksbienen die Arleser Artenvielfalt bereichern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zu kaufen für Fr. 24.-- in der &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.buchnische.ch/&quot;&gt;&lt;b&gt;Buchhandlung Nische &lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;am Dorfplatz&lt;/b&gt;. Die Einnahmen aus dem Verkauf des Buches kommen der Kober-Schwabe-Stiftung für Natur- und Landschaftsschutz zu Gute.</description>
    <dc:creator>wanderer</dc:creator>
    <dc:subject>Natur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 wanderer</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-22T09:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/4761458/">
    <title>Grosser Fuchs beim Sonnenbaden</title>
    <link>http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/4761458/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;344&quot; alt=&quot;Grosser-Fuchs-Goetheanum-26-2-08&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Grosser-Fuchs-Goetheanum-26-2-08.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Grosser Fuchs beim Sonnenbaden in der Nähe der Gärtnerei am Goetheanum in Dornach, Aufnahme vom 26. Februar 2008, &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://schmetterlinge.goetheanum.org/1622.html&quot;&gt;&lt;i&gt;Quelle&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Dank den milden Temperaturen in der letzten Februarwoche konnte der erst seit 2006 wieder häufiger auftretende Grosse Fuchs (Nymphalis polychloros) in Dornach in der Nähe der Gärtnerei des Goetheanums beobachtet werden. &lt;/b&gt;Der &lt;a href=&quot;http://www.insektenbox.de/schmet/grofuc.htm&quot;&gt;Grosse Fuchs&lt;/a&gt; überwintert als Falter und kommt mit den ersten wärmeren Sonnenstrahlen aus seinem Ruheversteck. Die Raupe des Grossen Fuchses wurde in den letzten Jahrzehnten chemisch bekämpft, was zum Rückgang der Population führte. Zudem ist der Rückgang der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Streuobstwiese&quot;&gt;Streuobstwiesen &lt;/a&gt;ein weiterer Grund, warum der Falter immer weniger anzutreffen ist. Auf Streuobstwiesen stehen hochstämmige Obstbäume meist unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Arten und Sorten. Im 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts kam ihnen eine grosse landschaftsprägende und ökologische Bedeutung zu. Heute gehören Streuobstwiesen zu den &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Biotoptyp&quot;&gt;am stärksten gefährdeten Biotopen&lt;/a&gt; Mitteleuropas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Arlesheimer Badhofwiese mit ihren hochstämmigen Apfelbäumen ist eine Streuobstwiese. Schon &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/1791403/&quot;&gt;&lt;b&gt;Dorfchronist Sütterlin&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;beschreibt die &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/2755530/&quot;&gt;&lt;b&gt;Bedeutung der Obstbaumzucht für Arlesheim vor fast hundert Jahren&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;- damals als wirtschaftlicher Faktor für die Landwirtschaft. Heute kommt der Badhofwiese in erster Linie eine ökologische Bedeutung zu.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Quelle&lt;/i&gt;: &lt;a href=&quot;http://schmetterlinge.goetheanum.org/&quot;&gt;&lt;i&gt;Schmetterlingslebensräume am Goetheanum&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>wanderer</dc:creator>
    <dc:subject>Natur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 wanderer</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-05T15:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/4350039/">
    <title>Lebensraum Totholz</title>
    <link>http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/4350039/</link>
    <description>&lt;i&gt;&lt;b&gt;Over 15&apos;000 Blogs are reaching an audiance of over 12 Millions of readers: on october 15th is &lt;a href=&quot;http://blogactionday.org/&quot;&gt;Blog Action Day&lt;/a&gt; and bloggers around the web will unite to put a single important issue on everyones mind - the environment. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The &lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/&quot;&gt;Wanderer von Arlesheim&lt;/a&gt;&apos;s theme is the importance of &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Coarse_woody_debris&quot;&gt;Coarse Woody Debris&lt;/a&gt; as a basis for the life of thousands of different species of animals, plants, fungi, lichen and algae. Approximately half of the time that a tree is in an ecosystem, it is dead wood. This coarse woody debris is essential to the ecological process in forests and, as it is playing a main role in the maintenance of biodiversity, it is an extremely important element in the terrestrial environment. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
In september and october different fungi can be observed growing on coarse woody debris in Arlesheims famous English Garden, the &lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/topics/Eremitage/&quot;&gt;Eremitage. &lt;/a&gt; &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Totholz ist ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems Wald. Totholz ist die Lebensgrundlage tausender Arten von Tieren, höheren Pflanzen, Pilzen, Flechten und Algen und spielt eine grosse Rolle in der Naturverjüngung der Wälder. In den Monaten September und Oktober kann in der &lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/topics/Eremitage/&quot;&gt;Eremitage &lt;/a&gt;beobachtet werden, wie verschiedene Pilzarten an liegendem Totholz wachsen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Totholz-in-der-Eremitage-Arlesheim&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Totholz-in-der-Eremitage-Arlesheim.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ein toter Baum in der &lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/topics/Eremitage/&quot;&gt;Eremitage&lt;/a&gt;, in der Nähe der Hohlen Felsen&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgestorbene Bäume bieten noch über viele Jahre hinweg für die verschiedensten Organismen einen Lebensraum. Die Totholz bewohnenden Pilze sind sogenannte Fäulnisbewohner (saprophytische Pilze) und zersetzen das Holz abgestorbener Bäume. Das was allgemein als Pilz bezeichnet wird ist genau genommen nur der Fruchtkörper. Der Pilz selbst lebt im verborgenen, er besteht aus einem fein verzweigten Fadengeflecht, dem Myzel (das Wort kommt aus dem Griechischen und bedeutet unter der Erde Wachsendes&quot;), welches lichtempfindlich ist und das abgestorbene Holz durchwuchert, um ihm Nährstoffe zu entziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Totholz-in-der-Eremitage-Arlesheim1&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Totholz-in-der-Eremitage-Arlesheim1.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Pilzbefallenes Totholz in der &lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/topics/Eremitage/&quot;&gt;Eremitage&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass im September und Oktober in der &lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/topics/Eremitage/&quot;&gt;&lt;/a&gt;Eremitage die meisten Pilze zu beobachten sind, ist darauf zurückzuführen, das dass Verhältnis von Feuchtigkeit und Temperatur in dieser Jahreszeit für das Pilzwachstum am günstigen ist. Hohe Temperaturen und viel Feuchtigkeit fördern das Wachstum enorm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Totholz-in-der-Eremitage-Arlesheim2&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Totholz-in-der-Eremitage-Arlesheim2.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wirken der Pilze schädigt das Holz und macht es morsch. Dies ist die Grundlage für die Besiedlung durch Käferlarven. Kathrin Hartmann und Eva Sprecher haben 1988 das Käfervorkommen im Naturschutzgebiet Eremitage untersucht und über 300 Arten unterschieden, wovon die Hälfte eigentliche Holzbewohner sind. Der bekannteste unter ihnen ist der Hirschkäfer. Seine Larven bevorzugen alte Eichenstrünke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das auf dem Boden liegende, vermodernde Totholz speichert Feuchtigkeit und bietet somit feuchtigkeitsliebenden Tieren in trockenen Jahreszeiten Rückzugsmöglichkeiten. Zu dieser Tiergruppe gehören auch eine ganze Reihe von Landschnecken. 

&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Roland Lüthi, &lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/4288783/&quot;&gt;&lt;i&gt;Ermitage und Umgebung, Arlesheim&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;, Exkursionsführer durch Naturschutzgebiete des Kantons Baselland, Heft 8&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Karin Schiegg Pasinelli und Werner Suter, Eidg. Forschungsanstalt Birmensdorf, &lt;a href=&quot;http://www.wsl.ch/publikationen/reihen/merkblatt/pdf/33_d.pdf&quot;&gt;&lt;i&gt;Merkblatt Totholz&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>wanderer</dc:creator>
    <dc:subject>Natur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 wanderer</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-15T04:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/4288783/">
    <title>Naturkundlicher Exkursionsführer durch die Ermitage</title>
    <link>http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/4288783/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;198&quot; alt=&quot;Ermitage-Arlesheim-Exkursionsfuehrer-Luethi-Roland&quot; width=&quot;111&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Ermitage-Arlesheim-Exkursionsfuehrer-Luethi-Roland.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der empfehlenswerte &lt;i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.buchwigger.ch/Reisefuehrer.php?buchid=487&amp;subkategorie=&quot;&gt;&lt;b&gt;Exkursionsführer durch die Ermitage und Umgebung&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/i&gt; von Roland Lüthi beschreibt in einem einführenden, einem botanischen und einem zoologischen Teil das Naturschutzgebiet, dessen Kern der Landschaftsgarten Eremitage bildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Artenliste bestimmter Pflanzen- und Tiergruppen sowie ein Übersichtsplan ergänzen den Exkursionsführer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Dank Roland Lüthis Exkursionsführer ist es auch für Laien nicht schwierig, viele Tier- und Pflanzenarten in der Eremitage und Umgebung von den Wegen aus zu beobachten.&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>wanderer</dc:creator>
    <dc:subject>Natur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 wanderer</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-24T14:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/4014612/">
    <title>Der Grosse Leuchtkäfer in Arlesheim</title>
    <link>http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/4014612/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Arlesheim-Studie-2006-Gluewuermchen-Leuchtkaefer&quot; width=&quot;248&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Arlesheim-Studie-2006-Gluewuermchen-Leuchtkaefer.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Glühwürmchenvorkommen in Arlesheim (2006): Fundstellen von Weibchen sind rot eingezeichnet, blau diejenigen von Männchen. &lt;a href=&quot;http://www.gluehwuermchen.ch/literatur/sprecher2006_ln_arlesheim.pdf&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einem Jahr - im Juni 2006 - veranlasste die Kober-Schwabe-Stiftung in Arlesheim eine &lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/2808623/&quot;&gt;Glühwürmchenzählung&lt;/a&gt;, welche die Grundlage für die Studie von Frau Dr. Eva Sprecher über das &lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.gluehwuermchen.ch/literatur/sprecher2006_ln_arlesheim.pdf&quot;&gt;Vorkommen des Grossen Leuchtkäfers in Arlesheim&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; bildete. Die Publikation enthält eine Bestandesaufnahme und Lageeinschätzung mit Empfehlungen zur Förderung und Schutz des Grossen Leuchtkäfers. Die Studie ist nun &lt;a href=&quot;http://www.gluehwuermchen.ch/literatur/sprecher2006_ln_arlesheim.pdf&quot;&gt;im Internet veröffentlicht&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Mancherlei Faktoren &lt;/i&gt;- so schreibt die Arlesheimerin Frau Inge Kober-Schwabe in ihrem Vorwort zur Studie - &lt;i&gt;bedrohen das bei uns heimische Leuchtkäferchen; aber wir sind der Bedrohung unserer Zeit mit ihrer Technik und dem wirtschaftlichen Druck nicht macht- und hilflos ausgeliefert, jeder kann etwas dazu beitragen, dass unsere schönsten Träume nicht erlöschen, dass die Leuchtkäferchen weiterhin im Dunkeln schimmern wie lebendiges Licht&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Studie zeigt die Fragilität der Glühwürmchengesellschaft inmitten menschlicher Besiedlung auf. &lt;/b&gt;Gegen 50 Hinweise aus der Arleser Bevölkerung trugen dazu bei, dass die Leuchtkäferpopulation in Arlesheim untersucht werden konnte. Das Vorkommen ist als nicht besonders gross einzustufen, aber immerhin sind die Leuchtkäfer im ganzen Dorfgebiet nachweisbar. Verfolgt man die Fundorte, so lässt sich deutlich erkennen, dass sich das Vorkommen vor allem auf Orte konzentriert, wo naturnahe Gärten vorhanden sind. Von dicht besiedelten, vom Verkehr belasteten Zonen mit wenig Grünfläche liegen keine Nachweise vor. Die Beobachtungen erstreckten sich von Mitte Juni bis Ende Juli 2006, wobei die meisten Leuchtkäfer in der Zeit vom 19. Juni bis 15. Juli 2006 gesichtet wurden. Aus der Bevölkerung wurden gegen 120 Weibchen gemeldet - da nur sie leuchten, werden nur sie von blossem Auge erkannt. Diese Beobachtungen wurden grösstenteils in privaten Gärten gemacht,wobei die Gärten an der Ermitagestrasse 44, am Finkelerweg 6 und der alte Steinbruch oberhalb des Feuchtbiotops mit einer grösseren Anzahl leuchtender Weibchen hervorstachen. Um die männliche Population zu erforschen, wurden LED-Fallen (Lichtfallen) aufgestellt, welche mit ihrem grünen Licht Weibchen simulierten und so paarungswillige Männchen anlockten. Nach der Zählung wurden die Käfer unversehrt wieder frei gelassen. Insgesamt wurden auf diese Art gegen 90 Leuchtkäfer gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Leuchtkaefer&quot; width=&quot;311&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Leuchtkaefer.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Nur die weiblichen Glühwürmchen leuchten. Sie sind unbeflügelt und locken so die paarungswilligen beflügelten Männchen an.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Als mögliche Gründe für den Rückgang der Leuchtkäferpopulation nennt die Autorin der Studie die Lichtverschmutzung, ungeeigneter Lebensraum infolge Wegfalls von Strukturvielfalt in Gärten und der naturfernen Zivilisationslandschaft.&lt;/b&gt; Ein Rückgang des Leuchtkäferbestandes in Arlesheim verlief wahrscheinlich parallel mit der Ausdehnung der Siedlungsfläche und der zunehmenden Umweltbelastung, schreibt Frau Dr. Eva Sprecher. Wo kein geeigneter Lebensraum vorhanden ist, haben Glühwürmchen keine Überlebenschancen. Auch Lichtquellen können stören und das Leuchten der Leuchtkäfer übertönen, denn das Licht der Leuchtkäfer ist der völligen Dunkelheit angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie von Frau Dr. Sprecher über Arlesheims Glühwürmchenvorkommen kommt zu folgendem Schluss: Nebst der Bekämpfung der Lichtverschmutzung spielen private Gärten eine wichtige Rolle für die Erhaltung der Glühwürmchenpopulation. Entscheidend ist eine naturnahe Pflege und ein Reichtum an Strukturen (siehe auch: &lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/3717418/&quot;&gt;&lt;i&gt;Misch dich nicht ein&lt;/i&gt; - Sieben Regeln für faules Gärtnern&lt;/a&gt;. Glühwürmchen wurden auch an Strassenborden, Waldrändern und Wiesen gefunden; auch diesen Grünflächen ist daher Beachtung zu schenken. Zur Rolle der privaten Gärten für die Glühwürmchenpopulation in Arlesheim hat Frau Dr. Sprecher in einem &lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/2825269/&quot;&gt;Interview mit dem &lt;i&gt;Wanderer&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; wichtige Hinweise gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Am Freitag, 29. Juni 2007, findet ein Leuchtkäfer-Nachtspaziergang statt. Frau Dr. Eva Sprecher begleitet alle Interessierten auf der Suche nach Glühwürmchen. Treffpunkt: 22 Uhr, Bachrechen.&lt;/b&gt; Die Exkursion dauert eine Stunde und wird vom Naturschutzverein Arlesheim organisiert.</description>
    <dc:creator>wanderer</dc:creator>
    <dc:subject>Natur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 wanderer</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-29T06:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/3958158/">
    <title>&quot;Ein Reiher schreitet stolz auf hohen Beinen ...&quot;</title>
    <link>http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/3958158/</link>
    <description>&lt;b&gt;An den Weihern der &lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/topics/Eremitage/&quot;&gt;Eremitage &lt;/a&gt;sind regelmässig ein bis zwei &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Graureiher&quot;&gt;Graureiher &lt;/a&gt;zu beobachten.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Im Mittelalter hoch geschätzt und als sogenannter Beizvogel (für die Falknerei verwendeter Greifvogel) der &quot;Hohen Jagd&quot; (dem Adel vorbehaltene Jagd auf Hochwild wie Hirsch oder Wildschwein) vorbehalten, wurde der Graureiher bis ins 20. Jahrhundert intensiv bejagt. Seit 1926 ist er in der Schweiz unter Schutz gestellt, nachdem sein Bestand durch Fischer, die ihn hartnäckig verfolgten, und durch die Trockenlegung von Feuchtgebieten massiv dezimiert wurde. Namhafte Schäden an den Fischbeständen richten Graureiher aber nur in unnatürlichen Gewässern wie begradigten, kahlen Bachläufen und Fischzuchten an. Wenn die Fische geeignete Plätze zum Ablaichen und genügend Versteckmöglichkeiten finden, so kann der Graureiher den Fischbestand nicht schädigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Graureiher-Eremitage-Arlesheim3&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Graureiher-Eremitage-Arlesheim3.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fütterung der Wasservögel und Fische durch die Besuchenden der Eremitage hat dazu beigetragen, dass sich die Fluchtdistanz des Reihers mehr und mehr verringert hat. Regelmässig kann er beobachtet werden, wie er darauf wartet, dass die Fische gefüttert werden, um nach ihnen zu schnappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Graureiher-Eremitage-Arlesheim2&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Graureiher-Eremitage-Arlesheim2.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass der Reiher im Mittelalter in noblen Kreisen verkehrte und die adlige Gesellschaft auf die Jagd begleitete, dürfte seinen Auftritt als hochmütiges Fabeltier begünstigt haben: Dem grossen französischen Dichter &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Jean_de_La_Fontaine&quot;&gt;Jean de La Fontaine&lt;/a&gt; (1621 - 1695), der in seinen &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Fabel&quot;&gt;Fabeln &lt;/a&gt;einen skeptischen Blick auf die gesellschaftlichen Verhältnisse seiner Zeit wirft, dient der Reiher zur Beschreibung von Hochmut, Stolz und Verächtlichkeit:&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&lt;b&gt;Der Reiher&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Reiher schreitet stolz auf hohen Beinen, und reckt und streckt dabei den Hals, den feinen, an eines Baches Bord entlang. Die Sonne lacht, im klaren Wasser tummeln sich fröhlich Hechte, dicke Karpfen bummeln und bieten sich zu leichtem Fang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reiher aber lässt im Wohlbehagen sich gar nicht stören, denkt: für meinen Magen ist es noch nicht die rechte Zeit; die Leckerbissen will ich mir erjagen, wenn&apos;s mit dem Hunger ist soweit. &lt;br /&gt;
So sonnt er träumend sich auf einem Bein. Da stellt der Hunger sich ganz plötzlich ein. Voll Appetit äugt er ins Wasser, wär&apos; gern jetzt Hecht- und Karpfenprasser, doch schmale Schleien kann er nur entdecken.  &quot;Solch Bettelmahl soll einem Reiher schmecken?&quot; Verächtlich pfeift er: &quot;Gut, so wart&apos; ich noch!&quot; Die Schleien schwimmen fort, und aus dem Loch vom Grund ein Gründling flirrt empor, kaum fingerlang und dünn wie Rohr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Den Schnabel aufzutun nach solchem Dreck fällt keinem Reiher ein, drum schert euch weg! Ich werd&apos; mich zu gedulden wissen für einen würd&apos;gen Leckerbissen.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald steht er, hungersmatt, auf beiden Beinen; umsonst! kein einziger Fisch will mehr erscheinen. &lt;br /&gt;
Was nun? ... Er schwankt zur nahen Wiesenecke, frisst gierig-froh dort eine bitt&apos;re Schnecke! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer gar zu anspruchsvoll begehrt zu jeder Zeit den höchsten Wert, wird manchesmal zu guter Letzt durch allerkleinste Ding ergötzt.&lt;/cite&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.demetrius-degen.de/fabeln/fabeln2.htm&quot;&gt;&lt;i&gt;Quelle&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.reveenjoie-poesie.com/bonheur/HeronFille.html&quot;&gt;Die französische Originalversion&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>wanderer</dc:creator>
    <dc:subject>Natur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 wanderer</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-24T06:54:00Z</dc:date>
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