Mittwoch, 8. November 2006

Am Sunntig isch in Arlese Bühnete

Verein-Buehnete-Arlesheim

Der Wanderer hat beim Verein Bühnete nachgefragt und um drei Gründe gebeten, warum wir am Sonntag, 12. November 2006, von 14.30 bis 19 Uhr die Bühnete in der Mehrzweckhalle des Domplatzschulhauses besuchen sollen. - Hier die Antworten:

Drei Gründe für die Bühnete? - Gern:
1. Die freundschaftliche Stimmung. - Die Bühnete wurde erfunden und ist bis heute geprägt von Philipp Iberg und Bruno Brandenberger. Vor zehn Jahren war es ein fulminantes privates Fest, heute ist es ein fulminantes öffentliches Fest. Die Mehrheit der auftretenden Kleinkünstlerinnen und Kleinkünstler sind persönliche Freunde der "Gründerväter". Die Mehrheit des Publikums auch. Es kommen Kinder, Familien, Jugendliche und Kränzchen älterer Damen und Herren. An jeder Bühnete finden mehrere inoffizielle Klassenzusammenkünfte statt. Trotzdem oder gerade deshalb sind wirklich alle Interessierten an der Bühnete wirklich willkommen.

2. Die vielfältige Mischung. - Für die auftretenden Kleinkünstlerinnen und Kleinkünstler ist die Bühnete ein Experimentierfeld. Sie getrauen sich, Dinge auszuprobieren: Sie spielen zum Beispiel Ausschnitte aus ganz neuen Programmen.
Neben national und sogar international renommierten Künstlern treten Arleser Lokalgrössen und auch wenig Erfahrene auf (ich nenne extra keine Namen). Ein Auftritt in der Arleser Mehrzweckhalle ist ein Prüfstein. Es gibt Leute, die sagen, die Bühnete habe einen charmanten Retro-Groove, es gibt aber auch Produktionen, die nahe an der Trendfront liegen (das tut ja der Retro-Groove in gewisser Weise auch). Die Künstler unterstützen sich und lernen gegenseitig voneinander. Es macht aber auch Spass zuzusehen und Vergleiche anzustellen. Es gibt Zauberei, Jazz, Folk, Dramatik, Clownerie, Chansons, Dramatisches; dieses Jahr vergleichweise wenig Akkordeon und Akrobatik.

3. Das gute Kosten-/Nutzenverhältnis. - An der Bühnete wird alles mögliche ausgetauscht, aber kaum Geld. Die Kleinkünstlerinnen und Kleinkünstler treten gratis auf, dafür erhalten sie die kritische Aufmerksamkeit des Publikums und den "Anschauungsunterricht" durch die Kolleginnen und Kollegen. Der Eintritt ist gratis, die Kollekte am Ausgang deckt aber glücklicherweise immer ziemlich genau die Unkosten. Es gibt ein opulentes Buffet, die meisten Speisen und Getränke bringt das Publikum, das sie auch verspeist und trinkt. Und gearbeitet wird
natürlich auch ziemlich viel, dafür ist die Mitgliedschaft im Verein Bühnete ebenfalls gratis (Kontakt: Bühnete ).

Buehnete-Arlesheim-2004
Bühnete 2004

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