Liebeserklärung
"S cha sy, as ein mit em Schwyge meh sait as mit em Schwätze. Ebbe s Tryni het nit zwyflet an der Liebi vo sym Xaveri, aber as er sich so gar nit het welle usspräche, säll het em nit in Chratte passt. Looset, wie säll Gspröch gangen isch:
"Hesch mi denn gar nit gärn?"
"Worum setti nit."
"Aber de saisch so nyt." -
"He, s wird scho rächt sy."
"Worum saischs denn nit?"
"Also guet, mira."
"Machs chürzer! Hesch mi gärn?"
"Also mynetwäge. Fir was frogsch denn, wenn des doch scho weisch!"
Aus: "Us em frieneren Arlese, Plaudereye" von August Sumpf
Und übrigens: Der heilige Valentin, Bischof von Terni, soll im Jahre 268 n.Chr. eines Märtyrertodes gestorben sein, weil er den Männern der Stadt empfohlen habe, doch lieber bei ihren Frauen und Kindern zu bleiben statt in den Krieg zu ziehen. Darüber sei der Kaiser so verärgert gewesen, dass er Valentin töten liess. Die Tradition des Valentinstag geht auch auf verschiedene heidnische Bräuche zurück: so wurde im alten Rom am 14. Februar der Göttin Juno, der Schützerin von Ehe und Familie, gedacht. Der Valentinsbrauch, einander anonyme Liebesbriefe und Blumen zu schicken, entstand in England, reiste mit den englischen Auswanderern in die USA und kam nach dem 2. Weltkrieg mit US-Soldaten nach Deutschland und von da in die Schweiz. - Trynis und Xaveris Welt war nicht die Welt der blumigen Schwätzer ...
"Hesch mi denn gar nit gärn?"
"Worum setti nit."
"Aber de saisch so nyt." -
"He, s wird scho rächt sy."
"Worum saischs denn nit?"
"Also guet, mira."
"Machs chürzer! Hesch mi gärn?"
"Also mynetwäge. Fir was frogsch denn, wenn des doch scho weisch!"
Aus: "Us em frieneren Arlese, Plaudereye" von August Sumpf
Und übrigens: Der heilige Valentin, Bischof von Terni, soll im Jahre 268 n.Chr. eines Märtyrertodes gestorben sein, weil er den Männern der Stadt empfohlen habe, doch lieber bei ihren Frauen und Kindern zu bleiben statt in den Krieg zu ziehen. Darüber sei der Kaiser so verärgert gewesen, dass er Valentin töten liess. Die Tradition des Valentinstag geht auch auf verschiedene heidnische Bräuche zurück: so wurde im alten Rom am 14. Februar der Göttin Juno, der Schützerin von Ehe und Familie, gedacht. Der Valentinsbrauch, einander anonyme Liebesbriefe und Blumen zu schicken, entstand in England, reiste mit den englischen Auswanderern in die USA und kam nach dem 2. Weltkrieg mit US-Soldaten nach Deutschland und von da in die Schweiz. - Trynis und Xaveris Welt war nicht die Welt der blumigen Schwätzer ...
wanderer - 14. Feb, 06:48
Holbein - 16. Feb, 18:55
und noch eine ergänzung zu schon gesagtem: vor zwei jahren hatten die blumenhändler pech, der valentinstag war am samstag, da konnten div. chefs ihren flammen im büro nichts verehren. vor jahresfrist, richtig geraten, am 14.februar, war in basel morgestraich. da gabs praktisch nur mimösli. also war der diesjährige valentinstag der erste echte seit langem. prompt sind die umsätze auf rekordhöhen gestiegen. das mag man den hegern und pflegern des brauchs doch gönnen!


wieso amerika?
und noch dies lieber wanderer. sgibt doch auch in göthes boxer-story (experten nennen ihn faust) einen valentin. das war doch eher eine trübe tasse?
Valentinsbräuche
Ja, und Gretchens Bruder hiess Valentin - er stellte Faust auf nächtlicher Strasse zum Zweikampf und unterlag ... HIER kann nun aber nicht von einem Valentinsbrauch gesprochen werden!
http://www.sankt-valentin.de/val_val.htm