<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>
<?xml-stylesheet href="http://wandererarlesheim.twoday.net/rss2html.xsl" type="text/xsl"?>
<rdf:RDF 
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" 
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:cc="http://web.resource.org/cc/"
  xmlns="http://purl.org/rss/1.0/"
> 

  <channel rdf:about="http://wandererarlesheim.twoday.net/">
    <title>Der Wanderer von Arlesheim (Skizzen zu Arlesheims Kultur, Geschichte und Natur. Fundstücke von Wanderungen in Arlesheim und Umgebung)</title>
    <link>http://wandererarlesheim.twoday.net/</link>
    <description>Skizzen zu Arlesheims Kultur, Geschichte und Natur. Fundstücke von Wanderungen in Arlesheim und Umgebung</description>
    <dc:publisher>wanderer</dc:publisher>
    <dc:creator>wanderer</dc:creator>
    <dc:date>2008-08-27T05:37:02Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
    <sy:updateBase>2000-01-01T00:00:00Z</sy:updateBase>
    <cc:license rdf:resource="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/" />

    <image rdf:resource="http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/icon.jpg" />
    <items>
      <rdf:Seq>
            <rdf:li rdf:resource="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5150492/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5144352/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5128322/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5124774/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5111156/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5111153/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5105370/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5075650/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5058951/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5041818/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5031154/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5002757/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/4994086/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/4987889/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/4987830/" />

      </rdf:Seq>
    </items>
  </channel>

  <image rdf:about="http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/icon.jpg">
    <title>Der Wanderer von Arlesheim</title>
    <url>http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/icon.jpg</url>
    <link>http://wandererarlesheim.twoday.net/</link>
  </image>

  <item rdf:about="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5150492/">
    <title>Schreibende Maler - malende Schriftsteller</title>
    <link>http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5150492/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;grass-fundsachen-fuer-nichtleser&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/grass-fundsachen-fuer-nichtleser.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Der Zyklus &quot;Fundsachen für Nichtleser&quot; von 1997 ist einer der Schwerpunkte der Ausstellung &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/4825524/&quot;&gt;&lt;i&gt;&apos;Günter Grass  Aquarelle, Zeichnungen und Skulpturen aus der Sammlung Würth&apos;&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Unter dem Titel schreibende Maler - malende Schriftsteller findet am Sonntag, 31. Augsut 2008, um 14 Uhr eine öffentliche Themenführung mit Claire Hoffmann durch die Ausstellung im Forum Würth statt. &lt;/b&gt;Der &lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/&quot;&gt;&lt;i&gt;Wanderer &lt;/i&gt;&lt;/a&gt;hat bei Frau Hoffmann nachgefragt, was die Besucherinnen und Besucher erwartet. Hier ihre Antwort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Die Ausstellung Günter Grass im Forum Würth, Arlesheim, präsentiert Aquarelle, Tuschezeichnungen und Bronzegüsse des deutschen Autors. Diese Doppelbegabung weckt Fragen: Wie verschmelzen Literatur und Kunst? Wie ergänzen sie sich? Gibt es noch andere Fälle solcher doppelbegabter Künstler? Die Themenführung Schreibende Maler - malende Schriftsteller widmet sich diesen Fragen.&lt;br /&gt;
Von Comics zu Gedichtbänden. Von Goethe zu Dürrenmatt. Von Michelangelo zu Grass. &lt;br /&gt;
Eine bunte Mischung von schreibenden Malern und malenden Schriftstellern wird in der Führung präsentiert, illustriert von Beispielen und untermalt von Gedichten und Texten der jeweiligen Autoren, wodurch die enge Verbindung zwischen Kunst und Literatur, Bild und Text aufgezeigt wird.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kostenbeteiligung: 5 Fr. pro Person&lt;br /&gt;
Keine Voranmeldung notwendig.&lt;br /&gt;
Dauer: ca. 30 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Ausstellugn im Forum Würth dauert noch bis zum 21. September 2008. Sie ist Montag bis Freitag von 11 Uhr bis 17 Uhr geöffnet, Samstag und Sonntag von 10 Uhr bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>wanderer</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/topics/Veranstaltungen&quot;&gt;Veranstaltungen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 wanderer</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-27T05:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5144352/">
    <title>Leuchtkäfer in Arlesheim: neuer Bericht für 2007 und 2008</title>
    <link>http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5144352/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;alter-friedhof-bei-der-trotte-arlesheim&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/alter-friedhof-bei-der-trotte-arlesheim.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;2007 wurden erstmals Leuchtkäfer auf dem Gelände des alten Friedhofs bei der Trotte gesichtet.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/4014612/&quot;&gt;&lt;b&gt;2006 wurde erstmals eine ausführliche Untersuchung der Leuchtkäfervorkommen in Arlesheim durchgeführt&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;. &lt;b&gt;Das Resultat zeigte damals, dass der Grosse Leuchtkäfer (Lampyris noctiluca) im ganzen Gebiet von Arlesheim vorkommt, allerdings in nur geringer Zahl. Daten aus früheren Jahren liegen keine vor, sodass keine Vergleiche mit der einstigen Lage gemacht werden können. Dr. Eva Sprecher-Uebersax, Naturhistorisches Museum Basel, hat einen neuen Bericht über die Lage der Arlesheimer Leuchtkäfer in den Jahren 2007 und 2008 verfasst.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;274&quot; alt=&quot;Leuchtkaefer-Maennchen-nhm-basel&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Leuchtkaefer-Maennchen-nhm-basel.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Leuchtkäfer, Männchen (Foto Dr. Eva Sprecher, &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.nmb.bs.ch/&quot;&gt;Naturhistorisches Museum Basel&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Untersuchung von 2006, an der die Bevölkerung mit zahlreichen Meldungen rege teilnahm, wurden 2007 und 2008 wieder Aufrufe publiziert, mit der Bitte, Beobachtungen von Leuchtkäfern zu melden. Der Rücklauf war jedoch bedeutend geringer; einer der Gründe dürfte in den deutlich schlechteren Wetterbedingungen in der Glühwürmchen-Zeit zu suchen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Insgesamt trafen relativ wenige Meldungen aus der Bevölkerung ein. Dennoch dokumentieren sie ein recht gleichmässiges, wenn auch eher kleines Vorkommen der Leuchtkäfer in ganz Arlesheim.&lt;/b&gt; Neu gemeldete Fundorte befinden sich am Rainweg, am Bruggweg, an der Terrassenstrasse und beim alten Friedhof bei der Trotte. Während der Rainweg und auch der alte Friedhof bei der Trotte sich gut in die Region mit den 2006 am meisten gemeldeten Leuchtkäfern einfügen, sind die beiden andern Fundorte recht interessant, da 2006 von dieser Gegend keine Meldungen eintrafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;280&quot; alt=&quot;Leuchkaefer-Larve-nhm-basel&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Leuchkaefer-Larve-nhm-basel.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Leuchtkäfer, Larve (Foto Dr. Eva Sprecher, &lt;/i&gt;&lt;a &gt;Naturhistorisches Museum Basel&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits 2006 ergingen Hinweise über Vorkommen an folgenden Standorten in Arlesheim: Obere Holle, Hollenweg, Finkelerweg,  Nähe Waldrand, Schleife (Ermitagestrasse), Amselweg, Spitalholzweg, Hinter dem Saal und Zinnhagweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weniger Meldungen bedeuten nicht gleich weniger Tiere und man kann nach so kurzer Zeit sicher nicht von einem Rückgang reden, denn die von den Leuchtkäfern bevorzugten schwülwarmen Abende waren 2007 und 2008 deutlich weniger häufig als 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die mit der Erhebung der Arlesheimer Leuchtkäferpopulation betraute Eva Sprecher stellt fest, dass künstliche Lichtquellen die Partnerfindung bei den Leuchtkäfern stören können.&lt;/b&gt; Obwohl in Arlesheim nie Leuchtkäfermännchen an künstlichen Lichtquellen wie Strassenlampen beobachtet wurden, ist es dennoch denkbar, dass auch hier solche Lichter die Männchen ablenken und desorientieren. Die Lichterflut stellt zweifelsohne eine beträchtliche Störung für Leuchtkäfer dar und erschwert das Auffinden der begattungswilligen Weibchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Besten Dank an Frau Dr. Eva Sprecher vom Naturhistorischen Museum Basel für das Zurverfügungstellen des Berichts und der Fotos von Leuchtkäfern aus dem Museumsfundus.&lt;/i&gt;&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/4014612/&quot;&gt;Bericht über die Leuchtkäferpopulation 2006 in Arlesheim&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>wanderer</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/topics/Natur&quot;&gt;Natur&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 wanderer</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-24T12:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5128322/">
    <title>Bryndorf spielt an der Arlesheimer Silbermann-Orgel</title>
    <link>http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5128322/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;320&quot; alt=&quot;Bine-Bryndorf&quot; width=&quot;251&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Bine-Bryndorf.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bine Bryndorf wurde 1969 in Helsingør, Dänemark, geboren. Sie studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien Orgel bei Michael Radulescu sowie Cembalo bei Gordon Murray und erhielt Diplome mit höchster Auszeichnung in Orgel, Cembalo und Kirchenmusik. Weitere Studien absolvierte sie bei Daniel Roth (Solistenprüfung Saarbrücken) und William Porter, Boston/USA. Sie ist Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe für Orgel und Kammermusik, so von Innsbruck, Melk, Brügge, Odense und Kopenhagen.1991-95 war sie Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik, Wien, unter anderem als Assistentin von Michael Radulescu. 1994 übernahm sie die Klasse für Orgel an der Königlich Dänischen Musikakademie in Kopenhagen. Ihre rege Konzerttätigkeit als Solistin und in Zusammenarbeit mit verschiedenen Rundfunkchören und Orchestern führte sie in viele Länder Europas. CD-Aufnahmen entstanden mit Orgelwerken von J. S. Bach für Hänssler Classic inder Reihe edition bachakademie, mit Trio-sonaten von J. S. Bach für Olufsen Records und mit dem gesamten Orgelwerk von Dietrich Buxtehude für dacapo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Bine Bryndorf spielt am Samstag, 23. August 2008 um 20.15 Uhr unter dem Titel &lt;/b&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Veni Creator Spiritus &lt;/b&gt;&lt;/i&gt;auf der Silbermann-Orgel im Dom von Arlesheim Werke von Muffat, de Grigny, Purcell und J.S. Bach.
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.rkk-arlesheim.ch/de/home/domkonz3.php&quot;&gt;&lt;i&gt;Programm&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>wanderer</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/topics/Veranstaltungen&quot;&gt;Veranstaltungen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 wanderer</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-17T11:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5124774/">
    <title>Kommissar Hunkeler besucht Arlesheim</title>
    <link>http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5124774/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Hunkeler&quot; width=&quot;243&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Hunkeler.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Gemeindebibliothek Arlesheim lädt zu ihrem 65-jährigen Jubiläum am 22. August 2008 um 19.30 Uhr in die Mehrzweckhalle beim Domplatzschulhaus ein.&lt;/b&gt; Der Basler Schriftsteller Hansjörg Schneider und der Schweizer Schauspieler Mathias Gnädinger lesen gemeinsam aus dem neuen Buch &lt;i&gt;Hunkeler und die goldene Hand.&lt;/i&gt;&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.buch.ch/shop/home/artikeldetails/hunkeler_und_die_goldene_hand/hansjoerg_schneider/ISBN3-250-10516-3/ID15143430.html&quot;&gt;Über &lt;i&gt;Hunkeler und die goldene Hand&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>wanderer</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/topics/Veranstaltungen&quot;&gt;Veranstaltungen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 wanderer</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-15T05:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5111156/">
    <title>Ida Kramer, Posamenterin</title>
    <link>http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5111156/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;266&quot; alt=&quot;Ida-Kramer&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Ida-Kramer.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Ida Kramer, Copyright und Bildquelle: &lt;a href=&quot;http://www.exex.ch/#&quot;&gt;Theater ex/ex&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anhand der fiktiven Figur der Ida Kramer, Posamenterin und Arbeiterin in der Arlesheimer Schappe Spinnerei, lässt das Theater ex/ex die Geschichte der Industrialisierung aufleben. Das Theaterstück feierte letztes Jahr Première und wird nun wieder auf dem Areal des ehemaligen Walzwerks in Münchenstein aufgeführt.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mitte des 19. Jahrhunderts standen in den Baselbieter Häusern rund 4&apos;700 Webstühle an denen bis zu 10&apos;000 Menschen arbeiteten. Die Familien mieteten den Webstuhl von Fabrikanten. 16 bis 18 Stunden am Tag stellten Frauen, Männer und Kinder gemeinsam Seidenbänder für die Fabrikanten aus Basel her. Um 1830 entseht mit der Schappe Spinnerei in Arlesheim die erste Fabrik im noch jungen Kanton Baselland. Nach und nach wird die Heimarbeit der Seidenbandweber, der Posamenter, abgelöst durch die Arbeit in der Schappe-Fabrik, wo der die Seidenkokons zusammenhaltende Seidenleim ausgekocht wird um daraus Schappegarn zu produzieren. Während fast 150 Jahren hatte die Schappe einen wichtigen Teil der Geschichte Arlesheims gebildet. 1977 wurde die Fabrik geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ida Kramer arbeitet schon als Kind im Elternhaus als Posamenterin bei der Herstellung von Seidenbändern mit. Später findet sie Arbeit in der Arlesheimer Schappe Spinnerei. Schon bald beginnt sich Ida Kramer gegen die Zustände in der Fabrik zu wehren und setzt sich für das vom Bund 1877 verabschiedete eidgenössische Fabrikgesetz ein, das wesentliche Verbesserungen der Arbeitsbedingungen vorsah: maximal 11 Stunden Arbeit pro Tag, Haftpflicht der Unternehmer für Unfälle und Berufskrankheiten, Arbeitsverbot bis acht Wochen nach der Geburt eines Kindes und Verbot der Kinderarbeit waren die Eckpfeiler des Fabrikgesetzes, gegen welches die Unternehmer das Referendum ergriffen. Die Theaterfigur Ida Kramer erlebt die Errungenschaften des neuen Gesetzes nicht mehr, sie wird von ihrem Vorgesetzten umgebracht, weil sie ihm auf die Schliche kommt, dass er seit Jahren Geld unterschlägt, das für eine Notfallkasse zugunsten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vorgesehen gewesen wäre. Die ehemalige Arlesheimer Schappe Spinnerei wich einer Überbauung; Ida Kramer geistert daher im Münchenstein, auf dem Areal der ehemaligen Aluminiumfabrik herum und lässt die Industriegeschichte aufleben. &lt;a href=&quot;http://www.exex.ch/ida%20kramer/ida.kramer.html&quot;&gt;&lt;i&gt;Quelle&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Wäre da nicht Ida Kramer  Geschichten von Patrons und anderen Working Class Heroes. &lt;/i&gt;Wiederaufnahme des Stückes im ehemaligen Walzwerk in Münchenstein. Rund um die fiktive Figur der Ida Kramer erhalten Zuschauerinnen und Zuschauer Einblick in die historischen Arbeitswelten aus drei Jahrhunderten. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellungsdaten: ab 7. August 2008 bis 31. August 2008 jeweils donnerstags bis sonntags.
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Siehe auch: SCHAPPE. Die erste Fabrik im Baselbiet. Ein Porträt. Katalog zur Ausstellung  in der Trotte Arlesheim vom 12.3. bis 27.6.1993&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>wanderer</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/topics/Veranstaltungen&quot;&gt;Veranstaltungen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 wanderer</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-08T08:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5111153/">
    <title>Ida Kramer, Posamenterin</title>
    <link>http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5111153/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;266&quot; alt=&quot;Ida-Kramer&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Ida-Kramer.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Ida Kramer, Copyright und Bildquelle: &lt;a href=&quot;http://www.exex.ch/#&quot;&gt;Theater ex/ex&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anhand der fiktiven Figur der Ida Kramer, Posamenterin und Arbeiterin in der Arlesheimer Schappe Spinnerei, lässt das Theater ex/ex die Geschichte der Industrialisierung aufleben. Das Theaterstück feierte letztes Jahr Première und wird nun wieder auf dem Areal des ehemaligen Walzwerks in Münchenstein aufgeführt.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mitte des 19. Jahrhunderts standen in den Baselbieter Häusern rund 4&apos;700 Webstühle an denen bis zu 10&apos;000 Menschen arbeiteten. Die Familien mieteten den Webstuhl von Fabrikanten. 16 bis 18 Stunden am Tag stellten Frauen, Männer und Kinder gemeinsam Seidenbänder für die Fabrikanten aus Basel her. Um 1830 entseht mit der Schappe Spinnerei in Arlesheim die erste Fabrik im noch jungen Kanton Baselland. Nach und nach wird die Heimarbeit der Seidenbandweber, der Posamenter, abgelöst durch die Arbeit in der Schappe-Fabrik, wo der die Seidenkokons zusammenhaltende Seidenleim ausgekocht wird um daraus Schappegarn zu produzieren. Während fast 150 Jahren hatte die Schappe einen wichtigen Teil der Geschichte Arlesheims gebildet. 1977 wurde die Fabrik geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ida Kramer arbeitet schon als Kind im Elternhaus als Posamenterin bei der Herstellung von Seidenbändern mit. Später findet sie Arbeit in der Arlesheimer Schappe Spinnerei. Schon bald beginnt sich Ida Kramer gegen die Zustände in der Fabrik zu wehren und setzt sich für das vom Bund 1877 verabschiedete eidgenössische Fabrikgesetz ein, das wesentliche Verbesserungen der Arbeitsbedingungen vorsah: maximal 11 Stunden Arbeit pro Tag, Haftpflicht der Unternehmer für Unfälle und Berufskrankheiten, Arbeitsverbot bis acht Wochen nach der Geburt eines Kindes und Verbot der Kinderarbeit waren die Eckpfeiler des Fabrikgesetzes, gegen welches die Unternehmer das Referendum ergriffen. Die Theaterfigur Ida Kramer erlebt die Errungenschaften des neuen Gesetzes nicht mehr, sie wird von ihrem Vorgesetzten umgebracht, weil sie ihm auf die Schliche kommt, dass er seit Jahren Geld unterschlägt, das für eine Notfallkasse zugunsten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vorgesehen gewesen wäre. Die ehemalige Arlesheimer Schappe Spinnerei wich einer Überbauung; Ida Kramer geistert daher im Münchenstein, auf dem Areal der ehemaligen Aluminiumfabrik herum und lässt die Industriegeschichte aufleben. &lt;a href=&quot;http://www.exex.ch/ida%20kramer/ida.kramer.html&quot;&gt;&lt;i&gt;Quelle&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Wäre da nicht Ida Kramer  Geschichten von Patrons und anderen Working Class Heroes. &lt;/i&gt;Wiederaufnahme des Stückes im ehemaligen Walzwerk in Münchenstein. Rund um die fiktive Figur der Ida Kramer erhalten Zuschauerinnen und Zuschauer Einblick in die historischen Arbeitswelten aus drei Jahrhunderten. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellungsdaten: ab 7. August 2008 bis 31. August 2008 jeweils donnerstags bis sonntags.
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Siehe auch: SCHAPPE. Die erste Fabrik im Baselbiet. Ein Porträt. Katalog zur Ausstellung  in der Trotte Arlesheim vom 12.3. bis 27.6.1993&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>wanderer</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/topics/Dorfgeschichte&quot;&gt;Dorfgeschichte&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 wanderer</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-08T08:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5105370/">
    <title>Die Fischgemeinschaften in der renaturierten Birs</title>
    <link>http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5105370/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Birs-Heiliholzbruecke&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Birs-Heiliholzbruecke.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Die renaturierte Birs, Heiligholzbrücke flussaufwärts: die Fischgemeinschaft in diesem Abschnitt der Birs war Gegenstand einer Untersuchung&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;In einem zweieinhalbjährigen Forschungsprojekt wurde die Fischgemeinschaft in der revitalisierten &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/topics/Birs/&quot;&gt;&lt;b&gt;Birs &lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;im Grenzbereich Arlesheim/Münchenstein untersucht. In den renaturierten Abschnitten konnte noch keine höhere Fischdichte nachgewiesen werden. Der Grund dafür dürften die 2004 und 2005 durchgeführten Revitalisierungsmassnahmen mit ihren baulichen Eingriffen sein. Insgesamt wurden 13 Fischarten in den untersuchten Strecken der Birs festgestellt, darunter der in der Schweiz gefährdete Strömer und das hierzulande stark gefährdete Bachneunauge. Für eine abschliessende Beurteilung des Erfolgs der Revitalisierungsmassnahmen ist es jedoch noch zu früh. Auch nach der Renaturierung unterscheidet sich der Lauf der Birs deutlich von seiner historischen, naturnahen Form mit ihren Seitenarmen, Hinterwassern und einem mehr als doppelt so langen Flusslauf zwischen Dornachbrugg und Münchenstein.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nutzung der Fliessgewässer durch den Menschen wirkt sich vielerorts negativ auf die aquatischen Lebensgemeinschaften aus. So sind zahlreiche Flussfischarten gefährdet und Flussauen gehen massiv zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Revitalisierung soll dieser fortschreitenden Verschlechterung Einhalt geboten werden. Im Vordergrund steht dabei die Wiederherstellung einer naturnahen Gewässerstruktur. In zahlreichen Projekten ist die positive Wirkung auf die Wasserlebewesen jedoch ausgeblieben, wie das Forscherteam Christine Weber und Armin Peter vom Wasserforschungsinstitut des ETH-Bereichs, &lt;a href=&quot;http://www.eawag.ch/index&quot;&gt;Eawag&lt;/a&gt;, in ihrem Bericht schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Situation in der renaturierten Birs im Grenzbereich von Arlesheim und Münschenstein zu erfassen, haben die beiden Forscher das historische Fischvorkommen und Lebensraumangebot der Birs ober- und unterhalb des Sundgauerviadukts anhand alter Quellen rekonstruiert. So schufen sie einen Reverenzpunkt für die Ermittlung der Naturnähe und für die Erfolgskontrolle nach der Revitalisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Birs-Karten-1817-2000&quot; width=&quot;328&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Birs-Karten-1817-2000.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Abbildung A (oben): Die Birs bei Münchenstein/Arlesheim 1817.&lt;br /&gt;
Abbildung B, gleicher Kartenausschnitt: die begradigte Birs 2000. In diesem Bereich liegen die untersuchten Abschnitte.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.rhone-thur.eawag.ch/Birs_Bericht_Endversion.pdf&quot;&gt;Bildquelle&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1810 wies die Birs bei Arlesheim und Münchenstein einen gewundenen Lauf mit zahlreichen Seitenarmen und Hinterwassern auf. Bei grösserem Hochwasser überschwemmte die Birs die Augebiete und verlagerte dabei auch häufig ihren Lauf, was zu einer grossen Veränderung der Wassertiefen und Fliessgeschwindigkeiten führte. Ein vielfältiger aquatischer Lebensraum entstand. Die Birs gilt  damals wie heute  als sogenannte &lt;a href=&quot;http://www.lehrmittelverlag.ch/Downloads/dateien/Thema_4-05_S.18-19.pdf&quot;&gt;Äschenregion&lt;/a&gt;, wobei über die tatsächliche Zusammensetzung der Fischfauna in der unbegradigten Birs wenig bekannt ist. Einzig für den Mündungsbereich ist das Vorkommen von Lachsen und Laichzügen von aufwandernden Nasen belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Seit Beginn des 19. Jahrhunderts wurde der Unterlauf der Birs in mehreren Etappen grossräumig begradigt. &lt;/b&gt;Als Schutz vor Hochwasser wurde die Birs in den 1970-er Jahren von Aesch bis zur Mündung in Basel und Birsfelden mit Dämmen korrigiert. War die Birs zwischen Dornachbrugg und Münchenstein vor 200 Jahren noch fast acht Kilometer lang, so weist sie heute im gleichen Bereich noch eine Strecke von dreieinhalb Kilometern auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Birs-bei-Arlesheim-Blockwuerfe&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Birs-bei-Arlesheim-Blockwuerfe.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Blockwürfe am nicht renaturierten Birsufer bei Arlesheim&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Im Frühjahr 2004 bzw. im Winter 2005 wurde das Birsbett bei Arlesheim und Münchenstein rekonstruiert, die Blockwürfe mehrheitlich entfernt und zur Schaffung von Inseln eingesetzt.&lt;/b&gt; Am Böschungsfuss wurden Weiden und Baumstämme angebracht, der Uferbereich angesät und bepflanzt. Wegen der intensiven Nutzung des Gebiets durch Siedlungsbau und Gewerbe war eine Erweiterung des Flussbetts nicht möglich. Der heutige Flusslauf unterscheidet sich nach seiner Revitalisierung noch deutlich von seiner historischen, naturnahen Form. Insbesondere fehlen Hinterwasser und Seitenarme, die wichtige Rückzugsorte während ungünstiger Bedingungen darstellen, zum Beispiel während Hochwasser. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Birs-Sundgauerviadukt-&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Birs-Sundgauerviadukt-.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Die Birs im Bereich des Sundgauerviadukts, flussaufwärts&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forscherteam verglich nun die Fischdichte dreier revitalisierter Abschnitte der Birs mit einer (noch kanalisierten) Kontrollstrecke. Im Verlauf der Studie hat sich die Fischdichte unterschiedlich entwickelt, wobei diese auf der Kontrollstrecke tendenziell dichter war als in den renaturierten Bereichen. Gründe für diese Entwicklung werden darin gesehen, dass einerseits die Revitalisierungsmassnahmen (bauliche Eingriffe im Rahmen der Revitalisierung, was zu einer erhöhten Trübung führte) die Fischdichte in den betroffenen Abschnitten negativ beeinflusst haben und andererseits das Blockwurfufer im (nicht renaturierten) Kontrollbereich eine grössere Vielzahl von Strukturen aufweist als die renaturierten Bereiche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fällt auf, dass die in der Studie untersuchten revitalisierten Abschnitte über weite Strecken noch eine relativ geringe Strukturvielfalt aufweisen. Zusammen mit den relativ hohen Fliessgeschwindigkeiten ergibt sich ein geringes Unterstandsangebot für Fische. Viele Arten der Äschenregion haben jedoch mehr oder weniger starken Bezug zur Struktur ihres Lebensraums. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Insgesamt wurden 13 Fischarten nachgewiesen. Besonderheiten sind dabei der Strömer (in der Schweiz gefährdet) und das Bachneunauge (in der Schweiz stark gefährdet). &lt;/b&gt;Einzelne Arten wie Aal, Äsche, Bachneunauge, Stichling und Rotauge konnten nur in sehr geringen Zahlen nachgewiesen werden. Die revitalisierten Strecken zeigen eine deutliche Veränderung in der Artenzusammensetzung. Inwiefern dies jedoch auf die Renaturierung zurückzuführen ist (oder auf die verbesserte Fangbarkeit wegen der geringeren Wassertiefe), ist nicht eruierbar.&lt;br /&gt;
Weitere festgestellte Fischarten sind Alet, Bachforelle, Barbe, Elritze, Groppe, Gründling, Schmerle und Cypriniden (Familie der Karpfenfische). Orientiert man sich an der Fischgemeinschaft der Äschenregion, so fällt auf, dass noch einige charakteristische Arten fehlen, so die Nase, die Hasel und der Schneider. Für eine abschliessende Beurteilung des Erfolges der Revitalisierungsmassnahmen ist es vom fischökologischen Standpunkt aus noch zu früh. Die beiden Forscher empfehlen daher eine neue Erhebung beispielsweise nach der im Zuge der Aufhebung der ARA Reinach geplanten weiteren Revitalisierungsmassnahmen.
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Christine Weber, Armin Peter, &lt;a href=&quot;http://www.rhone-thur.eawag.ch/Birs_Bericht_Endversion.pdf&quot;&gt;Die Fischgemeinschaft in der revitalisierten Birs bei Münchenstein&lt;/a&gt;, Schlussbericht des Forschungsprojekt der Eawag, April 2007&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>wanderer</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/topics/Birs&quot;&gt;Birs&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 wanderer</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-05T12:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5075650/">
    <title>Der dritte August</title>
    <link>http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5075650/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;146&quot; alt=&quot;Brand-in-Pratteln-Logo&quot; width=&quot;250&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Brand-in-Pratteln-Logo.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der aus Arlesheim stammende Historiker &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.ruedibrassel.ch/&quot;&gt;&lt;b&gt;Ruedi Brassel &lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;hat ein Theaterstück rund um die Ereignisse des 3. Augustes 1833 geschrieben. &lt;/b&gt;Der 3. August 1833 war der Tag der Schlacht an der Hülftenschanz und auch der Tag, an dem Pratteln brannte. Aufgeführt wird das Theaterstück von der Prattler Laienbühne am Originalschauplatz, beim Engelbrunnen an der Hauptstrasse in Pratteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;86&quot; alt=&quot;Pratteln-Hauptstrasse&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Pratteln-Hauptstrasse.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Hauptstrasse mit Engelbrunnen,&lt;/i&gt; &lt;a href=&quot;http://www.brand-in-pratteln.ch/Hauptstrasse.htm&quot;&gt;&lt;i&gt;Bildquelle&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. August 1833 zündeten die durchziehenden Basler Truppen in Pratteln an der Hauptstrasse neun Häuser an. Damit wollten sie die Heckenschützen zum Löschen des Brandes veranlassen, und so das Schiessen bleiben zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der vermeintlichen List wurde eine Falle: Der Grossbrand, der neun Häuser einäscherte, verhinderte und verzögerte den Durchmarsch der Artillerie erst recht. Die Basler Truppen mussten den Umweg über die Hülftenschanz nehmen. Sie verloren Zeit und danach die Schlacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptpersonen in Ruedi Brassels Theaterstück sind ein junger Lehrer, der sich für das Baselbiet engagiert, ein junges Mädchen, dessen stadttreuer Vater ausgerechnet von den Baslern erschossen wird und eine junge Polin, die sich der Baselbieter Revolution anschliessen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufführungen: 2. bis 10. August 2008 (ohne 4. August), jeweils 20.30 Uhr.

&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Mehr über den 3. August 1833 bei altbasel.ch, &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.altbasel.ch/dossier/huelftenschanz_intro.html&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Dossier Hülftenschanz&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.brand-in-pratteln.ch/index.htm&quot;&gt;Webseite &lt;i&gt;Brand in Pratteln&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.brand-in-pratteln.ch/BaZ%20April.pdf&quot;&gt;Artikel in der Basler Zeitung vom 2. April 2008: &lt;i&gt;Basler Truppen zünden das Dorf an&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.laienbuehne-pratteln.ch/53154/index.html&quot;&gt;Vorverkauf Theaterstück am Originalschauplatz &lt;i&gt;Der dritte August&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Unter dem Titel &lt;i&gt;Die erkämpfte Freiheit &lt;/i&gt;findet im Museum im Bürgerhaus am Schmittiplatz in Pratteln eine Ausstellung mit Karikaturen, welche die Basler Trennungswirren thematisieren, statt. &lt;br /&gt;
Öffnungszeiten: 25. Juli bis 12. Oktober 2008, jeweils Samstags und Sonntags, 14 bis 17 Uhr.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>wanderer</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/topics/Veranstaltungen&quot;&gt;Veranstaltungen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 wanderer</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-22T05:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5058951/">
    <title>Volkshochschule Zürich: Kurs über Arlesheim</title>
    <link>http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5058951/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;151&quot; alt=&quot;Arlesheim1&quot; width=&quot;200&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Arlesheim1.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Volkshochschule Zürich bietet im Rahmen der Reihe &lt;/b&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Kulturorte Schweiz &lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;b&gt;eine Veranstaltung über Arlesheim an. &lt;/b&gt;Der Kurs wird von Dr. Felix Ackermann geleitet und findet am 18. und 25. September (je eine Doppellektion) sowie am 27. September 2008 statt (Exkursion nach Arlesheim, Besuch des Doms, Hörprobe Silbermannorgel und Besuch der Eremitage).
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://i-link2.vhszh.ch/BusinessPages/CourseDetail.aspx?id=5024&quot;&gt;Details zum Kurs&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.vhszh.ch/&quot;&gt;Informationen Volkshochschule Zürich&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://argutezza.ch/&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt; &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>wanderer</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/topics/Dorfgeschichte&quot;&gt;Dorfgeschichte&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 wanderer</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-14T16:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5041818/">
    <title>Rock am Dom</title>
    <link>http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5041818/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;210&quot; alt=&quot;The-Bianca-Story&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/The-Bianca-Story.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;The Bianca Story live&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.arles-air.ch/open-air/index.html&quot;&gt;&lt;b&gt;Arles-Air &lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;lädt zum Rock am Dom. &lt;/b&gt;Der Startschuss fällt am Samstag, 19. Juli 2008, 13 Uhr mit &lt;a href=&quot;http://www.caramboli.ch.vu/&quot;&gt;Caramboli&lt;/a&gt;; Highlight um 21.30 Uhr: &lt;a href=&quot;http://www.thebiancastory.com/&quot;&gt;The Bianca Story&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Frisches Musikgut aus der Schweiz. Unbekümmerter Rock gefolgt von hüpfendem Wave gefolgt von ambitionierter Indi-Komposition. Die Abwechslung setzt sich fort. The Bianca Story, der eidgenössischen Kunsthochschulszene entsprungen, macht es den Schubladendenkern nicht einfach. Das soll deren Problem sein. &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.thebiancastory.com/&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.arles-air.ch/open-air/infos.html&quot;&gt;Infos&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.arles-air.ch/open-air/bands.html&quot;&gt;Bands&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>wanderer</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/topics/Veranstaltungen&quot;&gt;Veranstaltungen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 wanderer</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-06T11:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5031154/">
    <title>Pozzi, ein Wanderstukkateur</title>
    <link>http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5031154/</link>
    <description>&lt;b&gt;In ihrem kürzlich erschienenen Buch beschreibt Ursula Stevens Leben und Werk des Tessiner Wanderstukkateurs Francesco Pozzi. Während dreier Jahre (1759 - 1761) schmückte Pozzi mit Hilfe seiner Söhne den gesamten Innenraum, den Hochaltar und die sechs Seitenaltäre des &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/topics/Dom/&quot;&gt;&lt;b&gt;Doms von Arlesheim&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;mit Stukkaturen. Die Arbeit gilt als eines seiner Hauptwerke. Für Arlesheim von Interesse: Der Autorin gelingt erstmals der Nachweis, dass der im Dom verwendete Marmor aus Italien stammt.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Ursula-Stevens-Pozzi-&quot; width=&quot;209&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Ursula-Stevens-Pozzi-.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tessin - Land der ausgewanderten Künstler. Diesen Titel verleiht die Autorin Ursula Stevens der Sonnenstube der Schweiz. Unzählig sind die Werke, die Tessiner Architekten, Bildhauer, Stukkateure und Maler im Ausland geschaffen haben. Ursula Stevens beschreibt in ihrem kürzlich erschienenen Buch Leben und Werk des Wanderstukkateurs Francesco Pozzi, der 1704 in Bruzella/TI zur Welt kam:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem kleinen Dorf im Valle di Muggio gab es keine öffentliche Schule; Francesco Pozzi lernte Schreiben und Rechnen im Familienkreis und beim Dorfpfarrer. Wie damals üblich begann er etwa mit 12 Jahren eine fünfjährige Lehre in einer Stukkateurwerkstatt. Sein Grossvater, sein Onkel und sein Grossonkel übten bereits den Beruf des Stukkateurs aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eventuell war es auch sein Grossonkel, Giovan Pietro Magni (1655 - 1723), der ihn ausbildete, denn dieser kehrte nach über 20 Jahren Tätigkeit als Stukkateur im Raum Baureuth, Bamberg und Würzburg nach Bruzella zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht eindeutig geklärt ist, wo sich Francesco Pozzi zwischen 1721 und 1729 aufgehalten hat. In der Literatur findet Francesco Pozzi erstmals 1730 Erwähnung, als er die fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Architekten Johann Caspar Bagnato begann, die fast 30 Jahre, bis zum Tode Bagnatos, andauerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Castel-San-Pietro&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Castel-San-Pietro.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Castel San Pietro&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1728 heiratete Francesco Pozzi die ebenfalls aus einer Künstlerfamilie stammende Ursula Petoni aus Castel San Pietro/TI. Die Eheleute hatten 10 Kinder. Erst im Alter von 52 Jahren konnte Pozzi mit seiner Familie festen Wohnsitz in Castel San Pietro nehmen. Er bekleidete öffentliche Ämter und brachte es zu Wohlstand. So besass er bei seinem Tod im Jahr 1789 mehrere Häuser, Grundstücke und Weinberge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Dom-Arlesheim-Stuck-Pozzi&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Dom-Arlesheim-Stuck-Pozzi.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Dom von Arlesheim: Detail Stukkatur&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stuck wird hergestellt aus einer Mischung von Gips, Kalk, Marmorpulver und gewaschenem Quarzsand. Diese Mischung wird mit Wasser, Leim, Mandelöl und manchmal auch Wein zu einem Brei gerührt. Die feuchte Masse wird mit Kellen, Spachteln, Modellierhölzern oder direkt von Hand zu kleinen bis mittelgrossen Figuren, Reliefs, Ornamenten und Deckendekorationen geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Arlesheim-Dom-Pozzi-Stuck&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Arlesheim-Dom-Pozzi-Stuck.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Dom von Arlesheim: Stukkaturen voller Harmonie und Leichtigkeit&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abkehr vom in der Renaissance und im Hochbarock dominierenden Bau von eindrucksvollen Kirchengebäuden mit gewaltigen Ausmassen hin zum menschlichen Mass liess der Gestaltung des Innenraums eine neue Bedeutung zukommen. Im Zeitalter des Rokoko (von franz. &quot;&lt;i&gt;rocaille&lt;/i&gt;&quot;, Muschelschale)zeichneten Geborgenheit, Wärme, Harmonie und Leichtigkeit die Gebäude aus. Weiche, runde, fliessende Formen bildeten den Übergang von Architektur und Dekoration. Die Zusammenarbeit von Architekten, Malern und weiteren Spezialisten, zu denen auch die Stukkateure zählten, war unerlässlich. So arbeiteten oft auch Pozzi und Bagnato unterstützt vom Maler Appiani erfolgreich als Team.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Dom-Arlesheim-Innen&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Dom-Arlesheim-Innen.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Dom von Arlesheim, Stukkaturen von Francesco Pozzi&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Arbeiten u.a. in Altshausen (Schloss und Schlosskirche), Mainau (Schloss und Kirche), Obermarchtal (Kloster), Bischofszell (Rathaus) erhielt Francesco Pozzi 1759 das Angebot, im renovierten Dom die Dekoration des gesamten Innenraums, des Hautpaltars un der sechs Seitenaltäre zu übernehmen. Begleitet wurde er von seinen beiden Söhnen, die seit Obermarchtal mit ihm zusammen arbeiteten, dem Sohn Bagnatos und dem Maler Joseph Ignaz Appiani. Die Arbeiten im Dom von Arlesheim dürfen als Zeugnis der von Leichtigkeit und Eleganz geprägten Stukkateurskunst Pozzis gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Dom-Arlesheim-Innnen&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Dom-Arlesheim-Innnen.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Dom von Arlesheim: Ergebnis der Teamarbeit von Architekt, Maler und Stukkateur &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Arlesheim besonders interessant ist der Umstand, dass die Autorin Ursula Stevens einen Beleg für den Import des im Dom verwendeten Marmors gefunden hat: Für die Kanzel und die Altäre liess Francesco Pozzi neun Sorten echten Marmors aus Italien herbeischaffen.

&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Ursula Stevens, Francesco Pozzi. 1704 -Bruzella - 1789 Castel San Pietro. Ein Wanderstukkateur aus dem Tessin, 2007&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>wanderer</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/topics/Dom&quot;&gt;Dom&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 wanderer</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-01T09:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5002757/">
    <title>&quot;Die Kunst der Wunde&quot;</title>
    <link>http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/5002757/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Reto-Pulfer&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Reto-Pulfer.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Reto Pulfer: Flint (work-in-progress), 2007-2008. Zustand, Berlin. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://artnews.org/retopulfer&quot;&gt;&lt;i&gt;Quelle&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anlässlich der Eröffnung seiner Ausstellung &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RETO PULFER &lt;br /&gt;
DIE GUNST DER SUNDE&lt;br /&gt;
DIE KUNST DER WUNDE&lt;br /&gt;
June 20 - July 19 2008 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;tritt der Performancekünstler Reto Pulfer am 20. Juni 2008 von 18 - 21 Uhr in der &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.balicehertling.com/&quot;&gt;&lt;b&gt;Galerie Balice Hertling &lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;in Paris, 65, rue Rébéval (19. Arrondissement) auf. Reto Pulfer lebt und arbeitet in Berlin und Arlesheim.&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>wanderer</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/topics/Menschen&quot;&gt;Menschen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 wanderer</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-18T14:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/4994086/">
    <title>Jean-Claude Monnerat</title>
    <link>http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/4994086/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;313&quot; alt=&quot;Jean-Claude-Monnerat&quot; width=&quot;250&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Jean-Claude-Monnerat.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Jean-Claude Monnerat&lt;/i&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.arlesheim.ch/de/dok/downloads/kultur_natur_freizeit/trotte/Monnerat.php&quot;&gt;&lt;i&gt;Bildquelle&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Arlesheimer Künstler &lt;/b&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Jean-Claude Monnerat &lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;b&gt;zeigt zur Zeit seine neusten Acryl-Bilder, Farbstiftbilder und Aquarelle in der Trotte, 1. Stock.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnungszeiten:&lt;br /&gt;
Samstag und Sonntag: 11 Uhr bis 18 Uhr&lt;br /&gt;
Montag bis Freitag: 16.30 Uhr bis 19 Uhr</description>
    <dc:creator>wanderer</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/topics/Veranstaltungen&quot;&gt;Veranstaltungen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 wanderer</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-15T06:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/4987889/">
    <title>Englischer Garten in Hugstetten</title>
    <link>http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/4987889/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Schlosspark-Hugstetten1&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Schlosspark-Hugstetten1.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Zum privaten Schlossbereich führt eine Brücke aus Tuff- und Sintersteinen. Da diese Steine in der Hugstetter Gegend nicht vorkommen, besteht die unbelegte These, dass sie aus Arlesheim nach Hugstetten gebracht wurden. In der Arlesheimer Eremitage sind diese Gesteine beispielsweise linkerhand der Klause des Eremiten anzutreffen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/4987830/&quot;&gt;&lt;b&gt;Bericht über den Englischen Garten in Hugstetten&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;wurde mit Informationen aus einer Dokumentation über den Schlosspark von Lothar Fleck ergänzt. &lt;/b&gt;Die Arlesheimer Eremitage, ein Werk seiner Mutter und deren Vetter, dürfte Conrad von Andlau zur Hugstetter Gartenanlage inspiriert und als Vorbild gedient haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hugstetten hat zudem neu im Inhaltsverzeichnis (siehe rechte Spalte) ein &lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/topics/Hugstetten/&quot;&gt;eigenes Kapitel &lt;/a&gt;erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Ausflug nach Hugstetten ist zu jeder Jahreszeit empfehlenswert.</description>
    <dc:creator>wanderer</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/topics/Hugstetten&quot;&gt;Hugstetten&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 wanderer</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-12T07:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/4987830/">
    <title>Conrad von Andlaus Englischer Garten in Hugstetten</title>
    <link>http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/4987830/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Hugstetter-Schlosspark-Pfauen&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Hugstetter-Schlosspark-Pfauen.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Pfauen auf dem Spaziergang im Hugstetter Schlosspark&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Conrad von Andlau, der Sohn der Eremitagebegründerin Balbina von Andlau, schuf in der Nähe von Freiburg im Breisgau, in Hugstetten, nach dem Vorbild der Arlesheimer Eremitage in den 1820-er Jahren einen englischen Landschaftsgarten.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Conrad von Andlau, der Sohn der Begründerin der Arlesheimer Eremitage Balbina von Andlau geb. von Staal und Bubendorf und dessen Gemahl &lt;a href=&quot;http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D13114.php&quot;&gt;Franz Carl von Andlau&lt;/a&gt;, wurde am 23. Dezember 1766 in Arlesheim geboren. Die französische Revolution und der Einmarsch der französischen Truppen in das Gebiet der Eidgenossenschaft hatten zur Folge, dass Conrad von Andlau als designierter Obervogt des Birsecks zunächst nach Biel (1792) und nach Olten (1793) und 1794 nach Freiburg im Breisgau floh, von wo aus er seine politische Karriere weiterverfolgte (mehr dazu im Historischen Lexikon der Schweiz, &lt;a href=&quot;http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D16455.php&quot;&gt;Artikel über Conrad von Andlau&lt;/a&gt;). 1798 heiratete er Maria Sophia Freiin von Schakmin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Hugstetter-Schlosspark-&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Hugstetter-Schlosspark-.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Hugstetter Schlosspark: im Bach sich spiegelnde Laubbäume&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Arlesheimer Eremitage in den 1790-er Jahren in den Wirren der französischen Revolution zerstört worden war, widmete sich Conrad von Andlau zusammen mit dem nun betagten Vetter seiner Mutter und Mitbegründer der Eremitage, dem Domherrn Heinrich von Ligertz, in den Jahren 1810 bis 1812 dem Wiederaufbau des englischen Landschaftsgartens und des Andlauerhofs, der ebenfalls durch die Ereignisse im Nachgang an die französische Revolution gelitten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;313&quot; alt=&quot;Hugstetten-neues-Schloss&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Hugstetten-neues-Schloss.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Schloss Hugstetten&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1815 kehrte Conrad von Andlau wieder nach Freiburg im Breisgau zurück. Er war Grund- und Schlossherr des etwa 10 Kilometer ausserhalb Freiburgs liegenden Hugstetter Schlosses, das aus dem Besitze der Familie seiner Gattin, Maria Sophia von Schakmin, stammte. Familie von Schakmin hatte die Grundherrschaft Hugstetten 1790 erworben und 1801 das sogenannte neue Schloss erbaut. Das neue Schloss grenzt unmittelbar an das alte Schloss, das anstelle einer früheren Wehr- oder Turmanlage von den Nachfahren des habsburgischen Kanzlers Johann Friedrich Stürtzel zu Buchheim 1670 erbaut wurde. Heute bildet Hugstetten ein Teil der &lt;a href=&quot;http://www.march.de/&quot;&gt;Ortschaft March&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Hugstetter-Schlosspark&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Hugstetter-Schlosspark.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Zauberhafte Stimmung am Bach im Hugstetter Schlosspark&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Um 1820/1830 veranlasste Conrad von Andlau den Bau des Hugstetter Schlossparks nach dem Vorbild der Arlesheimer Eremitage.&lt;/b&gt; Der Park erhielt bald den Ruf, einer der schönsten, wenn nicht der schönste Englische Garten von ganz Süddeutschland zu sein; er war so bekannt, dass auch Felix Mendelssohn-Bartholdy ihn 1837 anlässlich eines Aufenthalts in Freiburg besuchte. Wie sein Vorbild, die Arlesheimer Eremitage, lebte der Hugstetter Schlosspark den Regeln der englischen Gartenkunst nach: Abkehr von der strengen Regelmässigkeit französischer Gärten, geplante Natürlichkeit im Parkbereich um das Schloss und Herrenhaus sowie Einbeziehung der gewachsenen Landschaft und Vegetation im weiteren Umkreis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Hugstetter-Schlosspark1&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Hugstetter-Schlosspark1.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Schlosspark-Hugstetten&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Schlosspark-Hugstetten.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Verschlungene Wege und Weglein führen zu den Aussichtspunkten und Sehenswürdigkeiten&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute gilt der Englische Garten in Hugstetten in seiner Ausdehnung und Ausstattung im südbadischen Raum als einmalig. Kleindenkmale und Solitärbäume säumen die verschlungenen Wege, die zu verschiedenen Aussichtspunkten führen. Die Sichtlinien sind teilweise noch erkennbar. Die Aussichtspunkte sind, wie für den englischen Garten typisch, nach hinten geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Hugstetter-Schlosspark-Eingang&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Hugstetter-Schlosspark-Eingang.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Neben der St.Gallus-Kirche befindet sich der Eingang in den Park&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besuchenden betreten den Park über eine kleine Holzbrücke vorbei an der reformierten Kirche (bis 1965 war dies die katholische St. Gallus-Kirche, Grundsteinlegung 1772), dem neuen Schloss und dem &quot;Backhäusle&quot;, das ursprünglich das &lt;b&gt;Waschhaus &lt;/b&gt;des Schlosses war. Das ehemalige Waschhaus wurde vermutlich um 1840 erbaut und in den 1950-er Jahren zum Backhaus umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Hugstetter-Schlosspark-Backhaeusle&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Hugstetter-Schlosspark-Backhaeusle.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Das ehemalige Waschhaus des Schlosses Hugstetten&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Schlosspark-Hugstetten-Muehlenrad&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Schlosspark-Hugstetten-Muehlenrad.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Linkerhand des Holzbrückleins im Eingangsbereich dreht sich ein Wasserrad&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem &lt;b&gt;Wasserrad &lt;/b&gt;wurde in früheren Zeiten Wasser auf den Berg gepumpt, so dass der Schlosskomplex damals schon eine eigene Wasserversorgung hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Schlosspark-Hugstetten-Steinbruecke&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Schlosspark-Hugstetten-Steinbruecke.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Diese alte Steinbrücke spannt sich vom alten Waschhaus des Schlosses (rechts im Bild) über den Bach&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffallend an der &lt;b&gt;Steinbrücke&lt;/b&gt;, die zum privaten Schlossbereich führt, sind die Tuff- und Sintersteine, die es in der Gegend nicht gibt. Da die Steine in den Andlauischen Anlagen in Arlesheim vorkommen, wird vermutet, dass sie aus Arlesheim nach Hugstetten gebracht worden sind. Der sichere Beweis für diese These steht noch aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer nun geradeaus weitergeht, der gelangt zur &lt;b&gt;Statue des Heiligen Antonius&lt;/b&gt;. Diese Statue wurde von Heinrich von Andlau, dem vierten Sohn von Conrad, anlässlich seiner Vermählung mit Antonia von Sternegg, gestiftet. Nördlich der Statue befindet sich ein Stolleneingang, der auf den früheren Bergbau von Hugstetten hinweist. Der Stollen ist zur Zeit nicht zugänglich. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts soll hier Erz gefördert worden sein. Heinrich von Andlau beantragte 1855 nochmals Schürfrechte, um den Menschen in Hugstetten und Umgebung eine Verdienstmöglichkeit zu verschaffen. Der Erzabbau lohnte sich jedoch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechterhand des Weges befinden sich auf einer Plattform Schautafeln und Anschauungsmaterial, die den Lebensraum Wald vorstellen. Für Kinder ist hier ein Klettergerüst aufgestellt, so können sie ihren Bewegungsdrang ausleben, ohne dass dies auf Kosten der fragilen Parklandschaft geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Schlosspark-Hugstetten-Statue-des-Heiligen-Antonius&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Schlosspark-Hugstetten-Statue-des-Heiligen-Antonius.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Statue des Heiligen Antonius&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg steigt weiter an und führt zum &lt;b&gt;Teehaus &lt;/b&gt;mit seinem sechseckigen Grundriss und einem mit buntglasierten Ziegeln gedeckten Zeltdach. Von hier blickt man auf das Schloss und in Richtung Nordwesten zum Kaiserstuhl. Es ist vorgesehen, die Sichtachsen freizulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Schlosspark-Hugstetten-Teehaus&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Schlosspark-Hugstetten-Teehaus.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Das Teehaus&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Schlosspark-Hugstetten-Teepavillon-Innenbemalung&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Schlosspark-Hugstetten-Teepavillon-Innenbemalung.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Wandmalereien an den Innenwänden des Teehauses&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter dem Teehaus im oberen Bereich des Parks sind um die 50 &lt;b&gt;Nistkästen &lt;/b&gt;für verschiedene Vogelarten aufgehängt. Ein Ornithologe hat 34 Vogelarten, die teilweise auf der roten Liste aufgeführt sind, festgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg führt weiter zu den Resten des &lt;b&gt;Belvedere&lt;/b&gt;. Auf diesem künstlich aufgeschütteten Hügel stand einst ein dreigeschossiger Aussichtsturm. Vom Turminneren geht eine Treppe hinunter in ein Kellergewölbe, das zur Zeit nicht zugänglich ist. Vermutlich wurde das Gewölbe zur Kühlung von Getränken verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Schlosspark-Hugstetten-Aufstieg-zum-Belvedere&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Schlosspark-Hugstetten-Aufstieg-zum-Belvedere.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Der Aufstieg zum Aussichtspunkt Belvedere&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute nimmt ein Lindenbaum den Platz des Turmes ein. Vom Turm sind nur die Steinquader übriggeblieben, die ein Oktogon um den Lindenbaum bilden. Von hier aus sind nicht nur die roten Felsen des ehemaligen Steinbruchs sichtbar, der Blick reicht weit ins Land hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Schlospark-Hugstetten-Aussichtspunkt-Belvedere&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Schlospark-Hugstetten-Aussichtspunkt-Belvedere.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ein Lindenbaum steht als Solitär mitten auf dem Hügel des Aussichtspunkts Belvedere&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Schlosspark-Hugstetten-Aussichtspunkt-Belvedere-Steinoktogon&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Schlosspark-Hugstetten-Aussichtspunkt-Belvedere-Steinoktogon.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Auf dem Aussichtspunkt Belvedere sind Steinquader zu erkennen, die ein Oktogon bilden&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Schlosspark-Hugstetten-Steinbruch&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Schlosspark-Hugstetten-Steinbruch.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Vom Aussichtspunkt Belvedere aus ist der rote Felsen eines ehemaligen Steinbruchs zu erkennen&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Spazierweg führt zu weiteren Aussichtspunkten, deren Sichtachsen jedoch mehrheitlich (noch) von der Vegetation verdeckt werden. Es ist geplant, die Sichtachsen wieder freizulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Schlosspark-Hugstetten-Aussichtspunkt&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Schlosspark-Hugstetten-Aussichtspunkt.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Diese halbkreisförmig angeordneten Bänke laden die Besuchenden des Schlossparks ein, die Aussicht ins Land hinein zu geniessen&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Schlosspark-Hugstetten-Aussichtspunkt1&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Schlosspark-Hugstetten-Aussichtspunkt1.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Die Aussicht ins Land hinein&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Schlosspark-Hugstetten-Aussichtspunkt2&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Schlosspark-Hugstetten-Aussichtspunkt2.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Bei einem weiteren Aussichtspunkt sind die im Halbrund angeordneten hölzernen Sitzbänke noch erkennbar; die üppige Vegetation verdeckt jedoch (noch) die Sichtachse bzw. die Aussicht ins Land hinein.&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor der Rundgang endet, kann durch das Laubwerk  die Rückseite des ehemaligen Gärtnerhauses erspäht werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Schlosspark-Hugstetten-Gaertnerhaus-&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Schlosspark-Hugstetten-Gaertnerhaus-.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;155&quot; alt=&quot;Schlosspark-Hugstetten-Gaertnerhaus-von-vorne&quot; width=&quot;214&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Schlosspark-Hugstetten-Gaertnerhaus-von-vorne.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Die Vorderseite des Gärtnerhauses ist nur aus dem privaten Bereich des Schlossparks sichtbar, Foto via &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.march.de&quot;&gt;Webseite von March&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schloss ist nun seit Generationen im Besitz der Familie von Mentzingen und immer noch bewohnt, so dass nur ein Teil des Parks für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Die gesamte Schlossgartenanlage in Hugstetten hat eine Fläche von ca. 7,28 Hektaren. Davon sind ca. 4,56 Hektare im Eigentum der Gemeinde und öffentlich zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;396&quot; alt=&quot;Schlosspark-Hugstetten-Plan&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Schlosspark-Hugstetten-Plan.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Plan der Parkanlage des Schlosses Hugstetten, via &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.march.de&quot;&gt;Webseite von March&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Aussenwand der Kirche, dem Parkeingang zugewendet, stehen fünf Gedenksteine. &lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/3723776/&quot;&gt;Der zweite von rechts &lt;/a&gt;ist Maria Anna Balbina von Andlau gewidmet, Conrad von Andlaus Mutter, die die Arlesheimer Eremitage errichtete. Ganz rechts befindet sich der Grabstein für Conrad von Andlau und seine Gemahlin Sophia Freiin von Schakmin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Schlosspark-Hugstetten-Gedenksteine-von-Andlau-und-von-Mentzingen&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/WandererArlesheim/images/Schlosspark-Hugstetten-Gedenksteine-von-Andlau-und-von-Mentzingen.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Gedenksteine an der Aussenwand der reformierten (ehemals katholischen) Kirche Hugstetten: 1. Marie Josephine Colette Freifrau von Mentzingen, 2. wegen Verwitterung unlesbar, 3. Hermann Freiherr von Mentzingen, 4. &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/3723776/&quot;&gt;Maria Anna Balbina Freyin von Andlau&lt;/a&gt;, 5. Conrad Freiherr von Andlau und Sophia Freyin von Schakmin (von links nach rechts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Besten Dank an Lothar Fleck, dessen Manuskript die Ergänzung des obigen Textes erlaubte.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lothar Fleck organisiert Besichtigungen und Entdeckungsreisen durch den Englischen Garten von Hugstetten.&lt;br /&gt;
Anfragen an: lothar.fleck (at) march.de</description>
    <dc:creator>wanderer</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wandererarlesheim.twoday.net/topics/Hugstetten&quot;&gt;Hugstetten&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 wanderer</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-12T06:59:00Z</dc:date>
  </item>


<textinput rdf:about="http://wandererarlesheim.twoday.net/search">
   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
   <name>q</name>
   <link>http://wandererarlesheim.twoday.net/search</link>
</textinput>
<cc:License rdf:about="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/">
   <permits rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Reproduction" />
   <permits rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Distribution" />
   <requires rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Notice" />
   <requires rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Attribution" />
   <prohibits rdf:resource="http://web.resource.org/cc/CommercialUse" />
   <permits rdf:resource="http://web.resource.org/cc/DerivativeWorks" />
   <requires rdf:resource="http://web.resource.org/cc/ShareAlike" />
</cc:License>

</rdf:RDF>
